Das Wort „Neid“ in Spanisch „envidia“ kommt vom lateinischen Wort „in=nicht, videre=sehen, nicht sehen, d.h., blind sein“. Aber blind WOFÜR? Blind sein für unsere innere, psychologische Natur und für unsere Passionen, Hass und fehlende Ahaváh/aufopfernde Liebe Elohíms. Dies ist der Grund aller Übel und Probleme des Menschen. Wir haben jeden Tag die Gelegenheit, zwei Arten von Wahrheiten zu entdecken:
1. (und Thema dieser Parascháh) die interne Wahrheit, ZU VERSTEHEN, WER WIR WIRKLICH SIND. Viele Aspekte unserer Psyche sind uns unangenehm, und deshalb unterdrücken und verstecken wir sie. Dies ist, was S. Freud „das Unbewusste“ nannte. Wir könnten dies als einen Keller unseres Verstandes sehen, wo wir außerhalb unserer Sicht all das verstecken, was nicht einmal wir selbst von uns sehen wollen.
2. die externe Wahrheit, „unsere Lehre/Doktrin“, was wir glauben und was wir glauben SOLLTEN, weil es die Absolute Wahrheit ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein Grossteil unserer mentalen und geistlichen Gesundheit davon abhängt und beeinträchtigt wird, wenn wir diese beiden Wahrheiten (die interne und die externe) übertreten.
Wenn z.B. die externe Wahrheit (die Lehre/Doktrin) übertreten wird, werden wir getäuscht, an andere „Götter“ zu glauben und/oder an andere Wahrheiten als die wahren. Folge ist geistliche Krankheit die im schlimmsten Fall im Scheól/der Hölle endet. Wenn wir unsere interne Wahrheit übertreten, d.h., WENN WIR BLIND SIND FÜR DAS, WAS WIR WIRKLICH SIND, und was uns zum handeln oder nicht handeln treibt, dann sind wir psychisch krank. (Und ALLE sind wir auf die eine oder andere Art und mehr oder minder psychologisch krank). Die Folge ist psychische Krankheit in kleinerem oder größerem Maß, aber immerhin krank. Das Resultat ist emotionale Unausgeglichenheit, Wut, Hass, fehlende Vergebungsbereitschaft und am Ende des Prozesses: Depression.
TRENNUNG VON ELOHÍM: DIE WURZEL ALLER MENSCHLICHEN PROBLEME
Laut dem Autor Thomas N. Finger, beginnt alles damit, dass wir uns von Elohím getrennt haben. Diese Trennung, dessen erstes Beispiel Adám ist, beginnt einen abfallenden Prozess psychologischer und geistlicher Blindheit, die sich in dem Maße ausbreitet, wie wir wählen, uns selbst weiterhin nicht zu sehen (invidere). Wenn wir aufhören, uns mit Elohím zu verbinden, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir in einer Religion sind oder in eine geraten, um weiterhin zu übersehen, was wir uns selber antun. In der einen Religion (oder in einer anderen) zu sein, sollten wir auf jeden Fall vermeiden. Das Beste ist in einer persönlichen BEZIEHUNG mit Elohím zu sein, durch den Rebe Ieschúa in uns haben. DAS ist das Ideal! Dies ist NICHT Religion. Wir gehören keiner Religion an, die sich “Messianisch-Renoviertes Judentum” nennt, noch lehren wir eine Religion. Was wir in allen unseren Veröffentlichungen, Büchern und Artikeln zu lehren suchen ist, wie Sie eine innige Beziehung zu ADONÁI haben können, indem Sie an Ihn „in Fleisch/Mensch gekleidet“ und als Ieschúa bekommen glauben. Dies ist ETWAS GANZ ANDERES, als einer Religion anzugehören. Und viele, die uns lesen, sollten sich besinnen und in sich schauen, um zu erkennen, ob sie eine Religion oder eine Beziehung haben. Flüchten Sie aus jeder Religion in der Sie stecken! Und gehen Sie eine Beziehung mit ADONÁI durch Ieschúa ha Maschíach ein.
Wer dies nicht tut und weiterhin die interne Wahrheit seiner Psyche nicht sieht (invidere), der wird fortfahren mit dieser willentlichen Entscheidung, seine psychischen Probleme zu ignorieren. Und sein nächstes Opfer werden die zwischenmenschlichen Beziehungen zu den Mitgliedern seiner Synagoge, Arbeitskollegen, Freunde, Eltern, Kinder, Enkel, usw sein. Wenn man in einer innigen Beziehung mit Elohím ist, dann versucht man alles durch und für diese Beziehung zu tun, wie ein orientalischer Knecht es für seinen Herrn tut. Diese Beziehung bringt ein Wachstum der aufopfernden Liebe Elohíms/Ahaváh zu Elohím und zu den Mitmenschen mit sich.
Wenn diese Beziehung zu Bruch geht bleibt nur, alles aus Eigeninteresse oder egoistischem Gewinn zu tun. Und genau da beginnen Rivalität, Eifersucht, Neid, Hass, Sorgen um das Morgen und die Zukunft („Wie soll ich nächstes Jahr überleben?“) und alle anderen Übel der modernen Ära, wie Stress und Angst. Danach führt diese zerbrochene Beziehung zu einer weiteren Trennung von der Gesellschaft als solcher. Wir empfinden uns nicht mehr als Teil der Familie, noch der messianischen Synagoge, noch der Gesellschaft. Wir haben jede Verbindung (zu allen) abgebrochen und die Einsamkeit und Unsicherheit beginnen zu wirken.
Dies ist das Bild der Westlichen Gesellschaft und der Welt im Allgemeinen. Warum? Weil der Mensch die geistliche Verbindung zu Elohím abgebrochen hat. Die “Glücklichsten” haben eine Religion, aber keine Beziehung. Aber diese Religion füllt und erfüllt sie – bis etwas passiert… Eine Katastrophe oder ein schwerwiegendes Problem oder Doktrinäre Punkte die auftauchen reichen, um diese Religion ins Wanken zu bringen. Und die Lösung? Eine andere messianische Synagoge, eine eigene eröffnen, zur alten Religion zurückkehren oder aufhören, messianisch zu sein…alles, was unsere Sehnsuch nach sozialer Zugehörigkeit stillt und uns das Gefühl gibt, irgendwo angenommen zu sein und bei ingendeinem charismatischen Leiter.
Die Lösung? Suchen, und tief graben, sowohl in der internen Wahrheit unserer Psyche, wie in der externen Wahrheit unserer Glaubensstrukturen (in denen wir stecken), und alles kranke aus beiden Bereichen entfernen. Dies beginnt mit unserem Willen. Wir mussen uns all dem stellen, was wir verdrängt und im Unterbewusstsein versteckt haben, gerade damit niemand es sieht und bemerkt, weil es uns stört oder peinlich ist. Gerade weil dies so ist, entstand die Psychoanalyse. Der Psychologe es der moderne „Kóhen/Priester“, der unsere Probleme diagnostiziert, obwohl sein „Gott“ nur Freud und sein „Geist“ nur das ausgesprochene Wort ist. All dies ist ein armer Abklatsch einer wahren Beziehung mit Elohím. Es ist jedoch besser als nichts. Und gerade deshalb war es erfolgreich. Die WAHRE Lösung liegt jedoch darin, zurückzukehren und Adám zu sein, und wieder eine Beziehung zu haben und die zwischenmenschlichen Beziehungen wieder herzustellen zur Gesellschaft, zu den Mitmenschen, den Mitgliedern der messianischen Synagoge, den Familienangehörigen, dem Ehepartner, den Kindern und Enkeln, usw. Wir sollten jedoch nicht krank zurückkehren, sondern geheilt. Wir sollten gegraben haben im Verdrängten und geheilt sein, sowohl in unserer internen wie in unserer externen Wahrheit (was wir geglaubt haben).
Wie Iehudáh ha Makabi sollten wir zuerst den externen Feind besiegen, der unseren Tempel mit Schweineköpfen verunreinigen will, und ihn gegen die Gegewart Elohíms austauschen. Wenn wir keine innige Beziehung zu Ihm gehabt haben, dann sollten wir eine entwickeln, um nicht abzusacken in eine Religion. Danach sollten wir den internen Feind, den wir so lange unterdrückt haben, weil nicht wussten was wir mit unseren Defekten und Problemen machen sollen, „mit dem Hammer angehen“. Und zuletzt werden wir ein (frohes) Chánukah saméach in unserem Innern haben, weil die Lichter der Selbstoffenbarung und der Offenbarung Elohíms in unserem Innern angezündet sind und wir die wahren Gründe unserer psychischen Krankheiten erkannt haben.
Einen frohen und friedlichen Schabát Schalóm!wünscht Ihnen, der Rebbe Julio Dam, die Rebbetzin Sarita Varzán de Dam, ihre Familie und messianisch renovierte Synagoge aus Asunción und Ayolas, Paraguay; Oberá und Corrientes, Argentinien; Lomas de Zaragoza, Apizaco; CD. Guzman, Jalisco; Yauquemecan, Tlaxcala, Sinaloa, Mexico City, Colima, Mexico; Paris, Frankreich; UND WO IMMER ELOHÍM NEUE MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGEN ERÖFFNET.
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Bücher:
In englisch:
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Alle anderen Bücher nur in Spanisch.
Neuste Veröffentlichungen: ...
Erstausgabe: „PACTO RENOVADO DE ESTUDIO“ [Der „Erneuerte Bund, Studienausgabe“ (N.T.), nur in Spanisch] als Studienausgabe mit 700 Seiten und Tausenden von Kommentaren.
Eine messianisch renovierte Übersetzung, welche die Originalsprache (Hebräisch), die Kultur Ieschúas, die des 1. Jahrhunderts (die hebräische Kultur!) mit Tausenden von Übereinstimmungen mit dem TANÁCH (A.T.) und die durch die Zurückübersetzung von Griechisch in Hebräisch und von da in Spanisch, nachdem es ca. 2000 Jahre unbeachtet geblieben war, geschafft hat, mehr als 700 Hebraismen (hebräische Redewendungen) zu enddecken, unter anderem: „gutes Auge“ = freigiebig, „böses Auge“ = geizig, habsüchtig.
Preise: Beide Bände zusammen kosten US$ 50.- plus Versandtkosten via Einschreibe-Luftpost von US$ 20.- bis 30.-, je nach dem Land, in dem Sie sich befinden.
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