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		<title>Deutsche Parashot</title>
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			<title>PARASCHÁH 17: JITRÓ / יִתְרוֹ</title>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 17</span><br /><span style="color: #ff0000;">JITRÓ / יִתְרוֹ</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">24. TAG DES 11. MONATS DES JAHRES 5781<br />6 FEBRUAR 2021</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Schemót/ Namen/&nbsp;„2.Mose” 18,1&nbsp;– 20,23<br />Haftaráh: Ieschaiáhu/ Jes.&nbsp;6,1-7,6&nbsp;– 9,5-9,6</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2021 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p><span style="color: #ff0000;">Schemót/שׁמות/Namen/„2.Mose” 20,1-5:</span> <em>„Und Elohim redete all diese Worte und sprach: ‚Ich (bin) ADONAI, dein Elohim, der Ich dich geführt habe aus dem Lande Mitzráim/Ägypten, aus dem Sklavenhaus. Du sollst keine anderen Götter vor mir haben. Du sollst dir keine Skulptur noch irgend ein Abbild machen, weder dessen, was im Himmel droben, noch dessen, was unten auf Erden, noch dessen, was in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn Ich, ADONAI, dein Elohim, bin ein eifernder Elohim, der da ahndet der Väter Bosheit an den Kindern bis am dritten und vierten Glied derer, die Mich hassen.“</em><em></em></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">DIE TORÁH: EIN VERHALTENS-LEHRBUCH ZU UNSEREM SEGEN</span></span></p> <p>&nbsp;</p> </div><div class="K2FeedFullText"> <p>&nbsp;</p> <p>In diesem Torah-Abschnitt/Parascháh gibt ADONAI Elohim Seinen Kindern, d.h. uns, eine Ketuváh (einen jüdischen Heiratsvertrag). In dieser werden die Klauseln festgehalten, an die sich der jeweilige Ehepartner zu halten hat, um die Einheit in der Ehe aufrecht zu erhalten. Diese Ketuváh/ כֵּתוּבָה kennen wir als ‚die Toráh‘. Im Judentum wird die Toráh mit dem „Baum des Lebens/ Etz ha’Chaím/ הַחַיִים עֵץ" aus Be‘Reschít/ Am Anfang/ „1.Mose“ 3,24 in Verbindung gebracht. Das ist auch richtig, denn das Ziel der Toráh ist es, uns zurück zu bringen in die ewige Gegenwart Elohíms - wie Adám und Chaváh/ Eva es vor ihrem Fall und Rausschmiss aus dem Garten/Gan Éden waren. Man kann zu recht sagen, dass jeder Buchstabe der ursprünglichen Toráh ein Blatt und ein Ästchen des Baumes des Lebens ist, denn sie bringt jenen, die wir von ihr essen, ewiges Leben.&nbsp;</p> <p>Im Judentum werden der Toráh Eigenschaften des ewigen Lebens zugeschrieben, denn sie bringt uns, wenn wir sie vollkommen erfüllen, Freiheit/Cherút/חֵרוּת von ha‘satán/dem Feind. Warum wir das sagen? Weil im (richtig übersetzten) Erneuerten Bund (NT) die Sünde definiert wird als: „die Übertretung der Toráh“ (1.Joh.3,4). Das Konzept der Toráh ist im rabbinischen Judentum so wichtig, dass die Geschichte der Menschheit in 3 Teile geteilt wird: 2.000 Jahre ohne Toráh (Adám bis Moschéh), 2.000 Jahre mit Toráh (Moschéh/ Mose bis Messias/ Maschíach) und 2.000 Jahre mit dem Messias. Damit stimmen wir hundertprozentig überein! - mit der Ausnahme, dass Ieschúa der Maschíach ist und dass diese 2.000 Jahre bald vorbei sein werden. Und danach kommt das Millenium mit der Herrschaft des Messias/ Maschíach Ieschúa von Ieruschaláim/ Jerusalem aus, zusammen mit den messianischen Juden aus aller Welt, die sowohl die inneren als auch die äußeren Prüfungen (die Große Trübsal) bestanden haben.</p> <p>Das ist als würde der Ehemann zu seiner Ehefrau sagen: „Dies, meine Liebe, ist was ich von dir erwarte“. Und dann gibt er ihr eine Liste mit 10 Grundvoraussetzungen.&nbsp;</p> <p>Würden wir mit der Weisheit/ Chachmáh/ חָכְמָה Elohims jedes Gebot/ Mitzwáh analysieren und studieren und alle uns zur Verfügung stehenden Mittel dazu gebrauchen (unten werden wir weiter darauf eingehen), würden unser Leben, unser Verhalten und unsere Persönlichkeit das Leben, das Verhalten und die Persönlichkeit Elohims widerspiegeln. Elohim befindet sich in diesen Mitzwót/ Geboten, sie spiegeln IHN wider. Deshalb würden diese Mitzwót/ Gebote Seinen Charakter und Seine Heiligkeit/ Qeduscháh/ קֵדוּשָה in unserem Leben widerspiegeln und unser Leben durch Seine Herrlichkeit/ Kavód/ כָּבוֹד zum Leuchten bringen.&nbsp;</p> <p>Würden wir diese Mitzwót/ Gebote wirklich halten, wäre alles in unserem Leben in Ordnung/ be’Séder/ בְּסֶדֶר. Wir würden in Frieden/ Schalóm/ שָׁלוֹם und mit innerer Ruhe/ Schalwáh unser Leben leben. Zum einen, weil wir Elohim aufs Wort gehorchen. Und zweitens, weil Sein Segen auf uns wäre, auf unserem Leben und unserer Familie, weil wir Seinem Willen gehorchen. &nbsp;</p> <p>Jetzt, wo wir den Segen/ Bracháh/ בּרָכָה haben, dass ADONAI als Ieschúa in uns wohnt, ist es viel viel leichter, Ihm zu folgen, Seine Stimme zu hören und Ihm zu gehorchen, als vorher, als Er scheinbar weit entfernt von uns in den Himmeln war.&nbsp;</p> <p>Was ist das Wichtigste wenn wir vor einem Problem stehen, um es erfolgreich bewältigen zu können? Eine weise Entscheidung zu treffen. Dies bedeutet, genügend Weisheit von Elohim in unserem Leben zu haben, um zu verstehen und zu erkennen, welches Seine Wahl ist. Und dann die Entscheidung zu treffen, Seine Wahl über unsere eigene zu stellen.&nbsp;</p> <p>Die Toráh beinhaltet alle Antworten, die wir in unserem Leben brauchen. Sie wird jedoch nicht die Entscheidung für uns treffen. Sie zeigt uns den Weg. Die Entscheidung, den Weg der Toráh zu gehen, ist voll und ganz unsere Verantwortung.&nbsp;</p> <p>Jeden Tag unseres Lebens stehen wir vor Herausforderungen. Wir müssen (oft aus dem Stehgreif) wählen zwischen richtig und falsch, zwischen gut und schlecht, zwischen rein und unrein, zwischen gewöhnlich und heilig, zwischen dem Geistlichen und dem Materiellen, zwischen Seele und Leib, zwischen Einheit und Trennung, zwischen Freude und Traurigkeit, zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen positiver und negativer Sicht der Dinge, zwischen der Neigung zum Guten (Jétzer ha‘Tov) und der Neigung zum Bösen (Jétzer ha‘Rah), zwischen der Gesundheit und der Krankheit, zwischen der Sorge um Andere (Selbstlosigkeit) und der Sorge um uns selbst (Egoismus).&nbsp;</p> <p>Schauen wir uns das letzte Beispiel einmal genauer an. Was hat es mit Wa‘iqrá/ „3.Mose“ 19,18 und Römer 12,17-21 auf sich? (1.) Du sollst dich nicht rächen; (2.) Du sollst nichts nachtragen den Kindern deines (jüdischen) Volkes; (3.) sondern du sollst deinen Nächsten/Kameraden lieben wie dich selbst!“. Der berühmte Rabbiner Hillél hat dies in seinen eigenen Worten folgendermaßen ausgedrückt: „Was du nicht willst, dass man dir antut, das tu deinem Nächsten/Kameraden auch nicht an.“ Um zum dritten Punkt zu gelangen, müssen wir zuerst die anderen beiden erfüllen: uns nicht zu rächen und nicht nachtragend zu sein.&nbsp;</p> <p>Was Elohim uns bittet ist, dass unsere Liebe, Annahme und Vergebung anderen gegenüber in unserem Handeln sichtbar wird. Dies wird uns helfen, beständig innerlich zu wachsen. In diesem Gebot gibt es speziefische Pflichten und Einschränkungen. Jedes Mal, wenn wir mit jemandem aneinandergeraten, haben wir die Wahl, nach diesem Gebot/ Mitzwáh zu handeln oder dagegen. Im Judentum - und dies ist etwas, womit wir absolut übereinstimmen – sind unser Leben und die Toráh eine Lehre der beständigen Wahl zwischen dem Egoismus und dem Altruismus (Selbstlosigkeit), zwischen ‚nur an uns selbst denken‘ und ‚an den Anderen denken‘, selbst wenn wir ihn nicht einmal kennen.&nbsp;</p> <p>Wir erfüllen dieses Gebot/ Mitzwáh, wenn wir einen Kranken besuchen; einen Trauernden trösten; Hilfe in Not anbieten; Geld oder anderes leihen; für das Wohlergehen aller beten; denen vergeben, die uns wehgetan haben; andere die Toráh lehren; freundschaftlichen Besuch empfangen; einem Anderen zurechthelfen, wo wir sehen, dass es nicht richtig läuft.&nbsp;</p> <p>Wir haben die Pflicht: andere vor Beleidigung zu bewahren; andere in ihrer Trauer und im Leid zu begleiten; uns mit anderen in ihrem Wohlergehen zu freuen; andere über Verlust oder Schaden zu informieren; (wenn man uns darum bittet), hilfreichen Rat zu geben, um gute Beziehungen zu nahen oder fernen Verwandten aufrecht zu erhalten; Geliehenes (Bücher, Geld, Ware, usw.) zurück zu geben.&nbsp;</p> <p>Diese Gebote/ Mitzwót/ מִצְווֹת verbieten die Schadenfreude, anderen zu fluchen oder absichtlich wehzutun mit dem, was wir tun oder sagen.&nbsp;</p> <p>Die Gebote zu halten bringt Heilung in unser Leben. Und das Gebot, ‘den anderen wie uns selbst zu lieben‘, heilt unser Herz, unsere Emotionen und Gedanken und unser Handeln. Außerdem heilt es uns von den Fesseln, die vielleicht schon lange da sind, und nur nicht zum Vorschein gekommen sind, weil wir dem anderen nicht vergeben haben. Wer gibt, ist gesegneter, als wer empfängt. Wir sollten geben: ein gutes Wort, Segen/ Bracháh/ בּרָכָה, Hilfe, Gebet, Freundschaft, Ahaváh-Liebe, Freude, Unterstützung, usw, als bekämen wir alles, was wir geben, wieder zurück. Viele von uns sind krank, weil wir unseren Mund, unsere Gefühle und Handlungen nicht im Zaum halten können.</p> <p><span style="color: #ff0000;">WIE KANN ICH DIE GEBOTE ERFÜLLEN?</span></p> <p>1. Als erstes muss ich mich dazu VERPFLICHEN. Wir sind heute, was wir vor 5, 10, 20 oder 30 Jahren zu sein beschlossen haben. Der Schlüssel liegt darin, welche Art von VERPFLICHTUNG wir der Toráh gegenüber eingehen. Wollen wir Elohim gehorchen? Sind wir bereit, den Preis zu zahlen? Oder ist es nur ein “Wunsch”, Elohim zu gehorchen, aber dann tauchen alle möglichen Ausreden auf? – beispielsweise: „Ich kann nicht“, „Ich hab keine Zeit“, „Ich muss mir meinen Lebensunterhalt verdienen“, „Ich habe eine Familie“, und dergleichen mehr.&nbsp;</p> <p>Elohim ist absolut willig, uns zu helfen, Er erwartet jedoch, dass WIR eine Reihe von Verpflichtungen eingehen. Jedes Mal, wenn Sie eine Entscheidung treffen, setzen Sie Ihr Ziel fest und gehen darauf zu. Einen Wunsch zu haben reicht nicht, einen Traum zu haben reicht nicht. Elohim erwartet, dass Sie sich Ihm und sich selbst gegenüber VERPFLICHTEN. Dann wird Er Ihnen helfen, das Ziel zu erreichen, das Er für Sie vorbereitet hat und das einzigartig ist. SIE SELBST sind der/die Einzige, der/die Ihr Ziel schmieden kann. Elohim wird Sie nicht dazu antreiben. Er ist jedoch mehr als bereit, Ihnen zu helfen. Die Entscheidung müssen jedoch Sie selbst treffen, nicht Elohim, noch sonst jemand an Ihrer Stelle.&nbsp;</p> <p>Eine der Regeln, um erfolgreich darin zu sein, Verpflichtungen einzugehen ist: OFT VERPFLICHTUNGEN EINZUGEHEN! Gewöhnen Sie sich daran, sich Elohim gegenüber zu verpflichten. Jede Verpflichtung, jede Entscheidung wird leichter sein als die vorangegangene. Wenn Sie stolpern, dann ist Er da, Ihnen aufzuhelfen, Sie zu trösten, Ihnen aus der Patsche zu helfen.&nbsp;</p> <p>LERNEN Sie aus Ihrem Stolpern. Elohim schickt uns Stolpersteine (oder erlaubt sie), damit wir Ihn suchen und uns sowohl geistlich, als auch mental erheben. Fragen Sie sich: „Was kann ich hieraus lernen?“ Der geistliche Kampf ist nur ein Mittel gegen die scheinbar „unlogischen“ Stolpersteine. Dank ihnen wachsen wir jedoch und werden fähig, am Ende des Rennens jene Hindernisse zu überwinden, die für uns 5 bis 10 Jahre vorher unüberwindbar gewesen wären.&nbsp;</p> <p>Ein anderes Mittel ist die Heilung unserer Seele. Diese Heilung ist eine große Hilfe für uns und die uns Umgebenden.&nbsp;</p> <p>Wir sollten eine abwartende Haltung den anstehenden Verpflichtungen gegenüber einnehmen. Wir wissen ja nicht, was Elohim als nächstes auf Seiner „Warteliste“ für uns bereithält. Statt furchtsam und sorgenvoll zu leben, sollten wir mehr beten, mehr loben und alles nur von Elohim ERWARTEN. Er hat uns noch viel zu geben und zu lehren, wenn wir nur beginnen, Ihm zu gehorchen in allem, was Er uns in Seiner Toráh aufträgt.&nbsp;</p> <p>Wir sollten Elohim um Weisheit bitten, um weise Entscheidungen zu treffen. Auf unsere eigene Einschätzung zu vertrauen ist nicht ratsam, da dies oft nicht unsere beste Qualität ist. Die beste Entscheidung ist, Elohim für uns wählen zu lassen. Wir sollten beachten, dass die Entscheidungen, die wir heute oder dieses Jahr treffen, unsere Zukunft bestimmen und formen werden.&nbsp;</p> <p>Ich frage Sie: Wann werden Sie sich ENTSCHLIESSEN, das Gebot „Und du sollst ADONAI deinen Elohim lieben mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Herzen und mit all ‚deinem Vielen‘“ (wie es in hebräisch in Dvarim/ „5.Mose“ 6,5 heißt) zu halten? Ich frage Sie nicht, ob Sie diesem Satz glauben, noch ob er Ihnen bekannt ist. Wann werden Sie sich VERPFLICHTEN, zu beginnen, Ihre Liebe zu Ihm zu vergrößern? DAS ist eine Entscheidung, die Ihr Leben verändern kann. Und es WIRD Ihr Leben VERÄNDERN, wenn Sie sich VERPFLICHTEN, alles dranzusetzen, dieses Gebot zu erfüllen. Warum nicht HEUTE? Warum nicht JETZT SOFORT?&nbsp;</p> <p>2. Untersuchen Sie, was Sie GLAUBEN. &nbsp;Unser Glaube entspringt nicht unserer Vergangenheit, noch dem, was uns passiert ist, sondern wie wir all das INTERPRETIERT HABEN. Und dem entsprechend werden wir künftig interpretieren was uns passiert.&nbsp;</p> <p>Was ist Glaube/ Emunáh/ אֶמוּנָה? Glaube ist zuerst einmal eine Vorstellung von etwas oder jemandem, eine Überzeugung über etwas. Diese Idee oder Überzeugung wird durch die ERFAHRUNG gestützt. Wenn Sie glauben, dass Sie ein guter Sportler sind, mögen Sie recht haben. Dies sollte sich dann aber in Ihrer Erfahrung gezeigt haben: dadurch, dass Sie beispielsweise immer gewonnen oder in dieser bestimmten Sportart gut abschnitten haben. Das würde bedeuten, dass Ihr Glaube den Tatsachen entspricht. Wenn Sie sich dagegen für einen guten Sportler halten, diese bestimmte Sportart aber nicht im Mindesten beherrschen, dann schätzen Sie sich einfach nur falsch ein und Ihr Glaube entspricht nicht den Tatsachen. &nbsp;</p> <p>Unsere Überzeugungen können uns jedoch den notwendigen Impuls geben, um Dinge zu erreichen, die wir ohne sie nicht erreichen würden. Wenn Sie glauben, dass Sie eine besondere, von Elohim vorgesehene Bestimmung haben, dann kann Sie DAS dazu bringen, ein (geistlich gesehen) jedes Mal höheres Leben zu führen, und in wenigen Jahren viel zu wachsen. Hatten Sie recht damit, dass Sie eine besondere Bestimmung haben? Sei es nun Einbildung oder Realität, Menschen, die geistlich aufsteigen, glauben das. Wichtig ist, folgendes zu verstehen: wenn Sie glauben, dass Sie etwas erreichen werden, und zu Elohim darum beten, und ES SEIN WILLE IST, ES IHNEN ZU GEBEN, dann werden Sie es schaffen, unabhängig von allen Schwierigkeiten.&nbsp;</p> <p>Alle Siege in unserem geistlichen Leben beginnen mit einer Veränderung unserer Überzeugungen. Wenn Sie Ihr Hirn darauf trainiert haben, SCHMERZ zu asoziieren mit dem alten Glauben („der Schabbát ist für die Juden“) und FREUDE mit Ihrem neuen Glauben („ICH WERDE EIN GROSSES GEBOT/MITZWÁH HALTEN UND ELOHIM WIRD MICH SEGNEN“), und Sie machen es so fest, dass Sie Schmerz empfinden, wenn Sie den Schabbát nicht halten wie Elohim es verdient, DANN WERDEN SIE ES SCHAFFEN!&nbsp;</p> <p>Zurück zu den Geboten/ Mitzwót/ מִצְווֹת. SIE WERDEN zweifellos SIEGEN, wenn Sie glauben, dass es Segen/Bracháh/בּרָכָה bringt, die Gebote zu halten und wenn Sie sich VERPFLICHTEN und BESCHLIESSEN, DIESE Woche damit zu beginnen, den Schabbát zu halten - wie der TANÁCH es in Jeschaiáhu/ Jes.58,13-14 sagt. Und dann beginnen Sie, aus den Fehlern zu lernen, die Sie auf dem Weg dahin machen, die Gebote zu halten. Sie werden geistliche Höhen erreichen, die wenige erreichen, weil die Meisten nicht das mentale und emotionale Fundament gehabt haben, das Elohim uns durch Seine Toráh als Wegweisung gibt, um ein Leben zu führen, das erfüllt ist mit Seinen Segnungen.&nbsp;</p> <p>Egal, ob es am ersten Schabbát, an dem Sie es versuchen, nicht so klappt wie es sollte, Seinen Willen und nicht unseren eigenen zu tun, wie es in Jesaja/ Jeschaiáhu heißt. Auch wenn Sie nur BEGINNEN konnten, Seinen Willen zu tun, bevor Ablenkungen den Rest einnahmen. Besser ist es, mit kleinen Erfolgen zu beginnen, als das ganze -nicht „groß“ den Schabbát haltende- Leben lang vorzuhaben, sich zu verändern und nichts zu erreichen, und dann depressiv oder niedergeschlagen am Boden zu liegen. Feiern Sie jeden kleinen Erfolg! Und lernen Sie aus jedem Fehler!&nbsp;</p> <p>Was für eine Sicht des Lebens bieten uns die Gebote? Zum erstem Mal im Leben macht das Leben Sinn! Es ist kein sinnloses Puzzle für hirnlose Dummköpfe, sondern mit einer bestimmten Absicht geschaffen: IHN KENNEN ZU LERNEN! Die ganze Absicht davon, dass wir geboren wurden, heranwuchsen, heirateten und Kinder kriegten und, wenn nötig, unser Leben für sie hingeben, ist ein Gleichnis, ein Vergleich mit Elohim, der sich mit Israel vermählte, Kinder hatte und Sein Leben als Ieschúa für uns hingab. Wie anders ist die Perspektive, die sich uns eröffnet, wenn wir beginnen, mit Elohim zu leben! Nun verstehen wir, dass es den Gott dieser oder jener Religion gar nicht gibt, dass es nur EINEN Elohim gibt: den Elohim Israels und den Maschíach/Messias Israels. Jetzt verstehen wir, dass es nichts Besseres gibt, als sich mit Ihm zu vermählen und in beständiger Freundschaft mit Ihm zu leben, in einer Freundschaft, die aus unserem Herzen kommt und Sein Herz berührt, das voller Liebe für jeden von uns ist.&nbsp;</p> <p>Die Familie macht zum ersten Mal Sinn. Und unsere Eltern zu ehren bekommt eine unerwartete Bedeutung, weil sie Stellvertreter Elohims auf Erden sind. Deshalb bekommt „ehren“ ein Niveau, das es menschlich gesehen nicht hatte. Unsere Eltern zu ehren bringt Segen in unser Leben und in das Leben unserer Kinder und Enkel. Auch dies ist ein Geschenk, das wir nicht erkannt hatten: dass wir den Segen/Bracháh/בּרָכָה Elohims bekommen können dadurch, dass wir Seinen Willen tun (unsere eigenen Eltern zu ehren).&nbsp;</p> <p>„Du sollst nicht morden“ (Schemót/ Namen/ „2.Mose“ 20,13). Wieviel Frieden/ Schalóm/ שָׁלוֹם kommt in unser Leben, wenn wir verstehen, dass wir niemandem, in einem Wutanfall oder aus welchen Grund auch immer, das Leben nehmen dürfen noch sollen. Beginnen wir doch, das menschliche Leben zu achten und unser Schicksal durch Seine Gebote formen zu lassen! Und lassen wir jene, die diesem Gebot entgegen handeln wollen (sei es aus Unwissenheit oder Missachtung obwohl sie sie kennen) ihr eigenes Leben ruinieren.&nbsp;</p> <p>Die Ehe, diese Institution, die so an Popularität verloren hat, wird gewürdigt, geheiligt und erhalten durch das Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“. Wie viele Gelegenheiten, in Weisheit und Selbstbeherrschung zu wachsen, wenn die Mitzwót/ Gebote uns Grenzen setzen, die wir nicht übertreten dürfen, um nicht das Risiko einzugehen, alles zu verlieren! So wird die Ehe, statt ein Geschäftsvertrag oder ein Spiel zu sein, das man bald zur Seite legt, zu einem Mittel mentalen, emotionalen und geistlichen Wachstums. Wir lernen die wichtige Lektion des Vergebens und um Vergebung Bittens, des Vergessens und der Barmherzigkeit, indem wir sie täglich mit unserem Ehepartner einüben. Scheidung ist „der einfache Weg“ aus der Ehe, der Selbstmord für denjenigen, der mit seinem Leben nichts mehr anzufange weiß. Wir sollten aus der jüdischen Kultur lernen, wo Scheidung eine Seltenheit ist (Wir sprechen hier natürlich von Juden, die nach der Toráh leben. Dies ist nach Römer 2,28-29 die wahre Definition von „Jude/ Jehudí/ יְהוּדִי“).</p> <p>„Du sollst nicht stehlen“. Welch eine Lektion von Ehrlichkeit, die so nötig ist, oft sogar unter Gläubigen! Haben wir in unserem Besitz noch etwas, das uns nicht gehört? Haben wir jemandem zu wenig Wechselgeld herausgegeben? Elohim weiß es, selbst wenn der andere es nicht gemerkt hat. Wie wir in unserem Buch „UNA COMPRENSIÓN JUDÍA DE ROMANOS" (“Ein jüdisches Verständnis des Römerbriefes” nur in spanisch) auf die Gebote bezogen auf den Seiten 25-26 ausführen:&nbsp;</p> <p>Elohim hat den Menschen/ Ben Adám „nach unserem Bilde, uns ähnlich“ / כִּדמוּתֶנוּ בְּצַלמֶנוּ /be‘tzalménu, ki‘dmuténu geschaffen. Wenn es einen Bereich gibt, in dem Elohim uns Ihm gleich gemacht hat, dann ist das die Fähigkeit, zu erschaffen. Ein berühmter Pianist und Orchester-Dirigent wurde nach seiner Musik gefragt. Seine Antwort ist sehr anschaulich für das, was wir hier zu erklären versuchen. Er sagte, dass die Musik, die nicht gespielt wird, in der physischen Welt nicht existiert – bis sie gespielt wird. Bis zu dem Moment ist sie nur ein Stück Papier mit musikalischen Symbolen in schwarzer Tinte.&nbsp;</p> <p>Genauso verhält es sich mit dem Halten der Geboten/ Mitzwót/ מִצְווֹת Elohims. Erst wenn wir sie erfüllen, schaffen wir etwas, erst in dem Moment kommen die Gebote ans Licht. Solange niemand die Mitzwót/ Gebote hält, existieren sie in der Realität dieser Welt nicht. Die Mitzwót sind wie eine Partitur (ein Musik-Notenblatt). Solange kein Orchester die Partitur spielt, wird das musikalische Meisterwerk in der physischen Welt nicht Realität. Schauen wir uns die Kapazität des Menschen zu erschaffen einmal an: Wenn wir ein Gebot/Mitzwáh erfüllen, erschaffen wir in der physischen Realität das Werk Elohims. Eine Musik zu hören, den Rythmus, die Melodie, hat eine Wirkung auf uns und jene, die sie hören. Genauso hat es, jedes Mal, wenn wir die „Partitur“ des Willens Elohims in einem Gebot „spielen“, eine Wirkung in uns und in jenen, die uns sehen oder hören oder lesen - und auch im Universum, selbst wenn wir das nicht verstehen, noch wahrnehmen. Dies ist eine der Absichten, warum Elohim den Menschen/ Ben Adám geschaffen hat. Elohim hat uns geschaffen, damit wir Sein Meisterwerk spielen. Jeder von uns ist ein Musiker im Synphonie-Orchester Elohims - alles und jeder, jeder Stern an den Himmeln, wie die Tehiláh/ Ps.19,2 es ausdrückt, „die Himmel erzählen die Herrlichkeit Elohims/ הַשָׁמָים מְסַפרִים כָבוֹד־אֶל/ha‘Schamáim mesaprím Kavód-EL“. Die Himmel spielen das Meisterwerk Elohims, die Synphonie Elohims. Elohim hat die Sterne erschaffen, die Tiere und die Vögel, damit sie die Synphonie Elohims erzählen und singen. Wir Menschen/ Bnéi Adám haben die Wahl/ Bechiráh/ בְחִירָה, die Ehre und Herrlichkeit Elohims zu erzählen oder nicht. Dies ist eine weitere Wahrheit in der Wahrnehmung der jüdischen Kultur und Zivilisation. Jeder im Orchester Elohims hat andere Noten zu spielen, aber gemeinsam und in Einheit gespielt ergibt es eine Melodie. Dies ist das Wichtigste der Einheit und deshalb gibt es so viele Gebote/ Mitzwót zur Einheit mit anderen und mit Elohim. Wenn wir unsere Partitur in Einheit spielen, zeigen wir, dass wenigstens in unserer Familie (die Teil der jüdischen Kultur in unserer Stadt ist) Elohim eins/ echád/ אֶחָד ist.&nbsp;</p> <p>Wenn jedoch Uneinigkeit, Streit, Unverständnis, Hass und dergleichen bei uns ist, dann bezeugt unser Verhalten das Gegenteil. Dann spielen wir nicht die Partitur „Elohim echád/ אֶחָד אֶלהִים“. Die Melodie und die Einheit haben mit Harmonie zu tun. Das erste ist ein musikalisches Problem, das zweite ein mentales und geistliches. Fehlende Einheit kann immer auf fehlende Harmonie zurückgeführt werden. Und meist entspringt es fehlender Selbsterkenntnis. So werden wir selbst zur Quelle unserer Probleme mit anderen. Die Schuldigen der Disharmonie –sowohl in der Familie, wie in der Synagoge- sind nicht die anderen. Wir selbst schaffen sie uns, mit unserer Unkenntnis der eigenen inneren psychologischen Zusammenhänge (sprich Gesetze, die in uns wirken). Den Wunsch, andere zu kontrollieren, können wir beispielsweise von unseren Eltern oder Großeltern übernommen haben. Und dies ruft Disharmonie hervor und zerstört die Einheit. Wenn wir das verstehen und diese simple Tatsache annehmen und unseren Kontrollgeist loswerden, kehrt auch die verlorene Harmonie zwischen uns und unserem Gegenüber wieder zurück.&nbsp;</p> <p>Selbst wenn wir alle verschiedene Töne spielen, selbst wenn wir unterschiedliche Charaktere haben, selbst wenn wir „eine andere Stimme“ spielen, gehören wir alle zum selben Orchester und spielen alle das, was Elohim für einen jeden von uns will. Eine Partitur zu spielen ist nicht leicht. Es braucht Jahre bei jedem einzelnen Musiker, sein Instrument zu beherrschen und zu lernen, in einem Orchester gemeinsam mit den anderen zu spielen. „Die ganze Toráh Elohims zu spielen“ schafft man nicht an einem Tag. Deshalb ist es so wichtig, mit Elohim in Verbindung zu bleiben. Er ist „unser Meister“ (der Dirigent des Synphonie-Orchesters). Nur mit den Jahren, mit viel Anstrengung und Studium und permanenter Kommunikation mit unserem Meister werden wir lernen, die Toráh richtig zu spielen, jedes einzelne Gebot/ Mitzwáh richtig zu spielen. Indem wir dies tun, pflanzen wir uns in die jüdische Kultur und Zivilisation ein und beginnen, die Realität um uns herum so wahrzunehmen, wie Elohim es will: als Jehudím/ יְהוּדִים = Anbeter ADONÁIs (Juden). Kommunikation ist jedoch etwas so viel Höheres, als nur zu versuchen, Gebote zu erfüllen. Die Kommunikation bringt innige Vertrautheit mit Elohim mit sich. Das nackte Erfüllen der Gebote bringt dagegen eine einsame und vereinsamende Religion mit sich, die im Nu gegen eine andere Religion ausgetauscht werden kann.&nbsp;</p> <p>Der Rebbe Julio Dam wünscht Ihnen, dass Sie lernen, die Toráh jeden Tag besser umzusetzen.”</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 08:30:37 -0300</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>PARASCHÁH 16: BE'SCHALÁCH / בְּשַׁלַּח / ALS ER ZIEHEN LIESS</title>
			<link>https://beitshalom.org/index.php/articulos/las-parashot/deutsche-parashot/item/721-paraschah-16-be-schalach-als-er-ziehen-liess</link>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 16</span><br /><span style="color: #ff0000;">BE'SCHALÁCH&nbsp;/ בְּשַׁלַּח&nbsp;/ ALS ER ZIEHEN LIESS</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">17. TAG DES 11. MONATS DES JAHRES 5781<br />30 JANUAR 2021</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Schemót/ Namen/&nbsp;„2.Mose” 13,17 – 17,16<br />Haftaráh: Schoftím/ Richter 4,4&nbsp;– 5,31</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2021 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p>Schemót/ t/mv/ Namen/ „2.Mose” 13,17-18: <em>„Und es geschah, als Paróh/ פָּרעֹה/ Pharaoh das (jüdische) Volk ziehen ließ/ בְּשַׁלָח, da führte Elohim sie nicht den Weg in das Land der Plischtím/ Philister, der doch direkter war, denn Elohim sprach: ‘Damit das Volk nicht anderen Sinnes werde, wenn es den Krieg sieht, und zurückkehrt nach Mitzráim/ Ägypten.‘ Deshalb ließ Elohim das Volk einen Umweg nehmen, durch die Wüste zum Schilfmeer/ Iám Súf. Und die Israelis zogen bewaffnet/gerüstet/ chamuschím/ חַמֻשׁים aus dem Lande Mitzráim.“</em><em></em></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">WIR MÜSSEN ALLEZEIT WACHSAM SEIN</span></span></p> <p></div><div class="K2FeedFullText"></p> <p>Diese Parascháh beschreibt den Auszug des jüdischen Volkes aus der Sklaverei in Mitzráim/ Ägypten und seine darauf folgende Reise durch die Wüste, (ein feindseliges Territorium voller Widerstände), zum verheißenen Land. Alles im von Elohim geschaffenen Universum hat eine ganz bestimmte Bedeutung. Die Wüste macht da keine Ausnahme. Warum ist es „Wüste“? Weil da nichts wächst denken Sie vielleicht. Und damit haben Sie recht. Aber, warum wächst da nichts? Weil es - aus welchem Grund auch immer – von Elohim verflucht ist. Und genau da lassen sich (wie die Heilige Schrift sagt) die gefallenen geistlichen Wesen nieder. Dies macht die Wüste zum gefährlichsten Ort auf Erden. Deshalb zogen die Israelis bewaffnet und wachsam aus, und dasselbe sollen auch wir tun.&nbsp;</p> <p>Unser Leben ist eine Metapher dieses Auszuges durch die Wüste. Die meisten Menschen haben nicht den Segen, den wahren Elohim zu kennen. Und viele derer, die Ihn kennen, wählen bewusst, Ihn zu verlassen und sich einem anderen Gott zuzuwenden – als gäbe es mehr als einen zur Auswahl. Das Resultat dieses Entschlusses ist, dass sie so lange in der Wüste herumwandern, bis sie geistlich und mental sterben und zuletzt dann auch physisch.&nbsp;</p> <p>Wir, die wir mit dem Licht ‚von Oben/ Mi le‘Málah’ gesegnet sind, haben eine größere Verantwortung: wir müssen unser Heil und unsere Entscheidung bewahren und unsere Kinder schützen, damit sie nicht vom Weg abweichen. Eine Art, dies zu tun ist - abgesehen vom weisen und innigen Gebet - (wie das jüdische Volk) bewaffnet durch die Wüste unseres Lebens auf dieser Erde zu ziehen.&nbsp;</p> <p>In Epheser 6,11-18 heißt es: „Zieht die ganze Waffenrüstung Elohims an, damit ihr bestehen (und siegen) könnt gegen die listigen Machenschaften des Widersachers/ ha‘satán. Denn der Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die oberen (geistlichen) Reiche, gegen (geistliche) Autoritäten, gegen die Giborím/ Starken (Dämonen) dieser Finsternis, gegen das bösartige Geistliche in den himmlischen Regionen. Deshalb zieht die gesamte Waffenrüstung Elohims an, damit ihr gegen das Bösartige am Tage bestehen könnt und gegen alles, was gegen euch aufsteht. Steht darum fest, mit dem Gürtel der Wahrheit/ Emét/ אמת um die Taille gebunden, und dem Brustschild des Geraden Weges/ Tzedaqáh/ צְדַקָה bekleidet, und an den Füßen die Schuhe mit den guten Nachrichten des Friedens/ Besorót Schalóm. Und schützt euch allezeit mit dem Großschild des Glaubens/ Emunáh/ אמונה, mit dem ihr die feurigen Pfeile des Widersachers/ ha‘satáns löschen könnt. Und setzt den Helm der Befreiung/ Ieschuáh/ יֵשׁוּעָה auf und ergreift das Schwert des Geistes/ Rúach (ha‘Qódesch), welches das Davar Pratí (das bestimmte prophetische Wort für eine bestimmte Situation und Person in einem bestimmten Moment) Elohims ist; durch alles Gebet und Flehen, im angegebenen Moment im Geist/ Rúach betend…“ (nach unserer Übersetzung aus dem Griechischen).</p> <p>1. Beachten wir, dass es hier heißt „die listigen Machenschaften des Widersachers/ ha‘satán“. Der Widersacher ist nicht dumm: er wird uns studieren, um zu wissen, wo unsere Schwächen liegen. Manche haben ihre Schwäche im einen Bereich, andere im anderen. Der Feind/ ha‘satán wird uns genau da angreifen, wo wir am schwächsten sind. Gute Krieger (die nicht von Elohim sind) haben folgende Strategie: Sie kommen mit einer Truppe ihres Heeres und suchen ein Loch in der Stadtmauer. Dann schicken sie den ersten Reiter hinein und danach dann den Rest des Heeres, und schon übernehmen sie die Macht in der Stadt. Dies ist genau die Strategie des Feindes/ ha‘satáns. Wenn ich Ess-Probleme habe und dazu neige, zu viel zu essen, wird er nicht so dumm sein, mich mit Schlaf anzugreifen, indem er mich schläfrig macht, wenn ich zur Arbeit los muss. Er wird mich in dem Fall mit Heißhunger oder Gefräßigkeit befallen bis zum Geht-nicht-mehr, damit ich esse und esse und mir Übergewicht anfresse und meine Gesundheit, meine Karriere und meinen Verstand aufs Spiel setze. Für jemand anderen mag seine Schwäche der Stolz sein oder physische Schönheit oder sonst etwas.&nbsp;</p> <p>Was wir tun sollten ist, uns selbst zu studieren, um herauszufinden, welches die Öffnung ist, durch die der Feind/ ha‘satán in unsere innere Stadt eindringen kann, und diese Öffnung dann zumauern bevor es zu spät ist.&nbsp;</p> <p>2. Vers 12 macht es klar: unsere Probleme sind nicht die Schwiegereltern, Ehepartner, Kinder oder sonst jemand, sondern das Heer des Widersachers/ ha satáns, der uns den häuslichen Frieden/ Schalom Báit rauben will, und der unsere psychologischen Probleme mit unseren Schwiegereltern oder unserem Ehepartner benutzt. Ziehen Sie nicht gegen Ihre Familie los, sondern gegen den wahren Feind/ ha‘satán, dann werden Sie die Prüfung erfolgreich bestehen. Wir müssen um Chachmáh/ חָכְמָה/ Weisheit hierin bitten, denn die meisten von uns Gläubigen „wissen“ dies zwar, tappen aber trotzdem in die Falle, als hätten wir so etwas noch nie gehört.&nbsp;</p> <p>Auf der anderen Seite, benutzen viele Gläubige den Widersacher/ ha‘satán als Ausrede zum Sündigen, schieben ihm alle Schuld in die Schuhe. Es ist nicht der Teufel, der uns dazu bringt, zu sündigen. Es ist unser Verstand und unsere Seele, die nicht vergeben und nicht heilen will und es vorzieht, sich in Hass und Wut, in „das werde ich dir heimzahlen!“, in Rache und anderen Gefühlen zu ergötzen, die uns psychisch - und mit der Zeit auch physisch krank machen (was man als „psychosomatische Krankheiten“ kennt, d.h.: Krankheiten, die sich im Physischen bemerkbar machen, ihren Ursprung jedoch in der Psyche haben).&nbsp;</p> <p>3. Wer sind die „Starken/ Giborím“? Giborím sind die Festungen in unserem Verstand, die nicht verschwinden, bis wir nicht geheilt sind. Jeder von uns hat irgendwelche mentalen und/oder geistlichen Festungen. Der Eine hat die Festung der Ablehnung und fühlt sich von allen abgelehnt, vielleicht weil er in der Kindheit von den Eltern abgelehnt worden ist. Ein Anderer hat die Festung der physischen oder sexuellen Misshandlung in seinem Leben und kann kein normales und mental friedliches Leben genießen, weil er in der Kindheit missbraucht worden ist oder Schlimmeres. Das Problem ist ständig da und foltert ihn. Wir sollten in jedem Fall darum bitten, dass Elohim uns die mentalen Festungen offenbart und uns von diesen dämonischen Kräften heilt – selbst wenn es anfangs nur psychologische Probleme gewesen sind. Oft haben wir diese mentalen Festungen von unseren Eltern geerbt, und diese wiederum von den ihren.&nbsp;</p> <p>4. Der Epheserbrief rät uns, die GANZE Waffenrüstung anzuziehen, nicht nur einen Teil davon, damit unser GANZES Sein, „Geist, Seele und Leib“ beschützt sei. Jeder Teil, den wir frei lassen, ist ein potenzielles Einfalltor für den Feind/ ha‘satán. Unser Leben ist ein permanenter Ringkampf. Wenn Sie keinen Kampfgeist haben, sollten Sie ihn im Gebet zusammen mit dem Sieg erbitten. Wenn Sie dies nicht tun, werden Sie nicht siegen. Ein treffender Satz, hierzu ist: „Erfolg ist die beste Rache“ gegen ha‘satán. Bewältigen Sie erfolgreich die Probleme, die Sie schon so lange mit sich herumtragen - mit innigem Gebet, wie es am Ende der oben genannten Verse heißt.&nbsp;</p> <p>5. Es fällt auf, dass Elohim uns als erstes rät, den Gürtel der Wahrheit/ Emét/ אמת anzuziehen. Die WAHRHEIT/ Emét/ אמת und nur die Wahrheit wird dafür sorgen, dass uns nicht die ganze Waffenrüstung herunterfällt. Es gib wie gesagt eine innere Wahrheit, die unserer Persönlichkeit, mit den erwähnten Festungen und Problemen; und eine äußere Wahrheit, die der Lehre, die auch ihre starken und schwachen Punkte hat. Beide Wahrheiten müssen Teil unseres Gürtels sein.&nbsp;</p> <p>6. Elohim sagt uns, dass wir den Brustschild (die Sicherheitsweste) der Tzedaqáh/ צְדַקָה anziehen sollen. Was ist „Tzedaqáh/ צְדַקָה“? Es bedeutet: die Toráh und die Gesetze zu erfüllen oder wenigstens mit all unserer Kraft danach zu streben. Das ist anfangs nicht unbedingt leicht, da diejenigen von uns, die nicht als Juden geboren und aufgewachsen sind, gegen ihre Vergangenheit kämpfen und sich gegen ihre heidnische Umgebung behaupten müssen. Sie müssen außerdem anfangen, eine Menge Gebote/ Mitzwót zu halten, von denen sie vorher noch nie etwas gehört haben. Das ist nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. ‚Piano piano, si va lontano’, lautet ein italienisches Sprichwort: ‚Langsam, langsam kommt man weit’. Beginnen Sie doch damit, den Schabbát zu halten und ihn Elohim zu widmen! Tun Sie keinerlei Arbeit am Schabbát, und verbringen Sie ihn in der Gemeinschaft Elohims. Reden Sie mit Ihm und versuchen Sie, Ihm zuzuhören, sei es durch prophetische Rede (mit Ihren geistlichen Ohren) oder durch die Heilige Schrift. Sie werden Wunder sehen!&nbsp;</p> <p>7. Der Erneuerte Bund von Irmiáhu/Jer.31,31-33 bringt unserer Seele, die sich nach etwas Ruhe sehnt, Schalóm/ Frieden. Ruhen Sie in Elohim und bitten Sie Ihn, dass Ieschúa in Ihnen wohnen und denken möge, und empfinden Sie den Schalóm in sich - jeden Tag.&nbsp;</p> <p>8. Elohim rät uns, uns unter den ‚Großschild’ des Glauben/ Emunáh/ אמונה zu stellen. Haben Sie Glauben/ Emunáh/ אמונה daran, dass Elohim Sie aus dem Problem herausholen wird, in dem Sie im Moment stecken. Ihm stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, um dies zu tun. Beten Sie, flehen Sie, weinen Sie, aber vertrauen Sie! „Die feurigen Pfeile“ sind Gedanken, die ha‘satán auf Sie abgeschossen hat. Auf diesen Pfeilen steht: „Elohim wird dir nicht helfen. Er hat dich längst vergessen. Du bist und warst schon immer ein Versager“, und/oder Ähnliches. Er tut all das, damit Sie Ihren Glauben/ Emunáh/ אמונה verlieren und das Rennen verlassen, wie der Rav Schául (Paulus) es nennt, und aufgeben. Bitten Sie im Gebet um den Großschild des Glauben/ Emunáh/ אמונה.&nbsp;</p> <p>9. Lernen und praktizieren Sie die Befreiung Ihrer selbst und Ihrer Familienangehörigen. Befreiung ist kein „Zauberstab“, um Dämonen zu verscheuchen, wenn Sie ein Problem wie das oben erwähnte haben, das psychologisch nicht kuriert ist. Das Heilen der Seele sollte der Befreiung vorausgehen. Zumindest aber sollte mit dem Heilungsprozess begonnen werden. Und wenn dann ein gewisses Maß an Heilung der Psyche stattgefunden hat, funktioniert die Befreiung auch. Es ist aber auch nicht so wie viele behaupten, die an allen Ecken und Enden Dämonen wittern. Wir sehen sie da, wo sie sind, nicht wo sie nicht sind. Und wo sie sind, werfen wir sie „mit (geistlichen) Fußtritten“ hochkanntig raus.&nbsp;</p> <p>10. Das Schwert des Rúach/ Geistes ist das besondere Wort/ Davár Pratí (in griechisch: Chrema) für jemand Bestimmtes, sei es ein prophetisches Wort/ Nevuáh oder ein Traum oder eine Anweisung Ihres messianischen Rébbe, den Elohim leitet, um Sie zu heilen, zu bewahren, oder aus dem Brunnen der Depression zu holen, in den Sie gefallen sind, oder sonst etwas. Beachten Sie jenes für SIE (nicht für jedes Mitglied Ihrer Synagoge) für HEUTE (nicht im ganzen Jahr) für IHR PROBLEM (nicht das Problem anderer) bestimmte Wort/ Davár Pratí. Der Rúach ha‘Qódesch/ Heilige Geist ist immer da, um das, was wir gelehrt werden zu bestätigen oder zu widerlegen. Warum fragen wir Ihn nicht, statt alles ‚zu schlucken’, was man uns lehrt? Er ist der Geist der Wahrheit/ Rúach Emét, der uns „in alle Wahrheit führt“!&nbsp;</p> <p>11. Als letztes: „… im angegebenen Moment betend…“. Dieser Punkt wird leicht übersehen. Wann sollen Sie fasten? Wenn Sie ein Problem haben, nicht wahr? NEIN! Sie sollen fasten oder dieses oder jenes beten, wann Elohim IHNEN AUFTRÄGT, ZU FASTEN ODER DIES ODER JENES ZU BETEN! Nicht davor, noch danach. „Denn alle, die vom Geist/ Rúach Elohims GELEITET werden, DIESE (nicht die anderen) sind Bnei/ Kinder Elohims“ (Röm.8,14).&nbsp;</p> <p>Bewaffnen Sie sich und seien Sie jederzeit wachsam! Ziehen Sie nicht in Badeanzug in die Wüste des Lebens! Seien Sie wachsam… und Sie werden das Rennen, das Sie noch vor sich haben, erfolgreich beenden!</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 11:20:39 -0300</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>PARASCHÁH 15: BO / בֹּא / GEH!</title>
			<link>https://beitshalom.org/index.php/articulos/las-parashot/deutsche-parashot/item/719-paraschah-15-bo-geh</link>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 15</span><br /><span style="color: #ff0000;">BO / בֹּא&nbsp;/ GEH!</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">10. TAG DES 11. MONATS DES JAHRES 5781<br />23 JANUAR 2021</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Schemót/ Namen/&nbsp;„2.Mose” 10,1 – 13,16<br />Haftaráh: Irmiáhu/ Jeremiah 46,13 – 46,28</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2021 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p>Schemót/ Namen/ „2.Mose” 10,22-23 <em>„Und Moschéh streckte seine Hand gen Himmel und es war eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten/ Mitzráim drei Tage lang. Einer sah den anderen nicht und keiner erhob sich von seiner Stelle drei Tage. Aber bei allen Kindern/ Bnéi Israel war Licht in ihren Wohnsitzen.“</em></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">IM LICHT ELOHIMS LEBEN</span></span></p> <p></div><div class="K2FeedFullText"></p> <p>In Psalm/ Tehiláh 27,1 steht: „ADONAI ist mein Licht und meine Rettung/ ADONAI Orí ve‘Ischi. Vor wem sollte ich mich fürchten? ADONAI ist die Kraft meines Lebens/ ADONAI Maós Chaiái. Vor wem sollte ich erschrecken?“&nbsp;</p> <p>König David proklamiert diese Worte, und auch wir können sie zu einem Teil unseres Lebens machen, denn dies sind Worte, welche die Macht haben, unsere Gedanken und unseren Lebensstil zu verändern. Wenn wir fest darauf vertrauen und mit absoluter Sicherheit wissen, dass ADONAI immer LICHT in unserem Leben sein wird, dann ist das unsere RETTUNG. Aus diesem Grunde brauchen wir KEINE ANGST ZU HABEN, vor nichts und niemandem. Wenn wir standhaft sind und fest glauben, DASS ER DIE KRAFT UNSERES LEBENS IST, dann beginnen wir, an Seiner Hand zu gehen, unter Seinem Schutz und mit Seiner Hilfe. Wenn Sie Elohim um Seine Hilfe dabei bitten, diese Worte auf Ihr Herz zu schreiben, dann werden alle Probleme, die Sie tagtäglich zu bewältigen haben, Prüfungen und Herausforderungen sein, die geistliches Wachstum und große, gute Veränderungen in allen Bereichen Ihres Lebens mit sich bringen.&nbsp;</p> <p>In Psalm/ Tehiláh 43,3 heißt es: „Sende Dein Licht und Deine Wahrheit. Diese werden uns leiten.“&nbsp;</p> <p>Der nächste Schritt ist: Elohim um Sein LICHT und Seine WAHRHEIT zu bitten. Die Wahrheiten kennen zu lernen, die Elohim durch Sein Licht für unser Leben hat, ist unbezahlbar. Dies ist die Art und Weise, wie wir eine tiefere Beziehung zu Elohim bekommen. So können wir Ihn kennen und verstehen lernen, Seine Wahrheit und Offenbarungen bekommen und all das verstehen lernen, was wir wissen müssen, um weiter in Seinen Wegen zu wandeln. Außerdem hilft es uns, uns selbst kennen und verstehen zu lernen. Nur durch Seine Wahrheit können wir jene Haltungen in uns identifizieren, die wir verändern sollen, denn nur wenn Sein Licht unser Leben durchleuchtet, können wir sehen, was in unserem Leben der Erneuerung bedarf.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">Wie bekommen wir Sein Licht in unser Leben?</span></p> <p>In Iochanán/ Joh.8,12 heißt es: „Ieschúa sprach wiederum zu ihnen: Ich bin das Licht der Welt. Wer Mir nachfolgt, wird nicht im Finstern wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.“&nbsp;</p> <p>Die erste Entscheidung, die wir treffen müssen, wenn wir das Licht Elohims wollen, ist: Ihm zu folgen. Ihm zu folgen bringt viele Veränderungen mit sich. Vor allem jedoch bedeutet es, uns dem Lebensstil Ieschúas anzupassen und ein Leben zu führen, in dem alles was wir denken, reden und tun dem entspricht, was Er gelebt hat und uns zu tun aufträgt. &nbsp;</p> <p>In Lukas/ Avnér 9,23 gibt Ieschúa uns die entsprechenden Anweisungen, um Ihm zu folgen: „Und sprach zu allen: Wenn Mir jemand nachfolgen will, so veleugne er sich selbst, nehme seinen Baumstamm jeden Tag auf sich und folge Mir.“&nbsp;</p> <p>Wenn wir dem Licht der Welt folgen wollen, müssen wir uns selbst verleugnen und „unseren Baumstamm nehmen“. Diese beiden ersten Anweisungen müssen wir befolgen, sobald sich eine Tür vor uns auftut, um Ihm zu folgen. Und wenn wir mit Ihm zusammentreffen, haben wir das Licht der Welt und werden nicht im Finstern wandeln.&nbsp;</p> <p>Wenn wir uns darauf konzentrieren, nach diesem Lebensstil zu leben, dann befinden wir uns in der Position, den nächsten wichtigen Schritt in die Tat umzusetzen:&nbsp;</p> <p>&nbsp;„Jener antwortete und sprach: Du sollst ADONAI, deinen Elohim lieben von ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit all deinen Kräften und deinem ganzen Verstand, und deinen Freund wie dich selbst.&nbsp;</p> <p>Und Er sprach zu ihm: Gut geantwortet. Tu das, und du wirst leben.“ (Lukas/ Avnér 10,27-28)</p> <p><span style="color: #ff0000;">Wie können wir Seine Wahrheit in unserem Leben haben?</span></p> <p>In der Teh./ Ps. 86,11 steht: „Lehre mich, ADONAI, Deinen Weg. Ich will wandeln in Deiner Wahrheit. Einige mein Herz, Deinen Namen zu ehren.“&nbsp;</p> <p>Elohim hat einen allgemeinen Plan für alle Menschen: Sein Reich; und einen persönlichen Weg für jeden Einzelnen. Der Weg für alle Menschen ist: Seine Kinder und Teil Seines Volkes (des jüdischen Volkes) zu werden. Dies ist die Identität, die Elohim für Seine Kinder wünscht. Was den persönlichen Weg des Einzelnen angeht, so müssen wir Elohim bitten, ihn uns zu zeigen, denn jeder von uns hat eine andere Mission für Elohim zu erfüllen. Diese Mission ist oder kann in unserem Namen „eingraviert“ sein.&nbsp;</p> <p>Obiger Psalm/ Tehiláh ist klar genug: „LEHRE MICH, ADONAI, Deinen Weg. Ich will wandeln in Deiner Wahrheit….“&nbsp;</p> <p>Was ist Wahrheit? Ieschúa hat schon vor langer Zeit gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das (ewige) Leben.“&nbsp;</p> <p>Der berühmte jüdisch-nordamerikanische Physiker Albert Einstein hat es folgendermaßen ausgedrückt: „Wahrheit ist, was die Prüfung der Erfahrung besteht. Der Mensch sollte suchen, was er ist und nicht, was er meint, sein zu sollen.“&nbsp;</p> <p>Wenn wir nach Elohím suchen, finden wir was wir unser Leben lang gesucht haben. Er ist die einzige vollkommene Wahrheit, die einzige Wahrheit, die uns wirklich erfüllt. Er ist die einzige Wahrheit, die „ist was sie zu sein vorgibt“ und nicht, was wir für die Wahrheit hielten, sich jedoch als Illusion oder rein menschliche Idee herausstellte, oder eine „Wahrheit“, die mit dem ersten morgendlichen Sonnenstrahl verdunstet.&nbsp;</p> <p>Die Wahrheit Elohims zu haben und nicht unsere eigenen Wahrheiten, noch die unserer Religion, Denomination oder Gemeinderichtung ist ein fortlaufender Prozess. Dieses Ziel ist nicht an einem Tag oder in einem Monat erreicht. Elohim will uns (wenn wir es Ihm erlauben) fortlaufend lehren, Tag für Tag. Wir sollten unsere „Wahrheiten“ nach Seinen Lehren ausrichten und nicht nach menschlichen Lehren oder Dogmen. Dafür hat Elohim uns die notwendigen Mittel gegeben: die „Geistesgaben“/ geistlichen Geschenke/ Matanót ha‘Rúach. Die Prophetie ist eine dieser Geschenke/ Matanót, die Offenbarungen mit einschließt, die ständig erneuert werden. Es geht nicht um starre Wahrheiten, die schon 100, 500 oder 1.000 Jahre alt sind, wie die einiger der geläufigen Religionen. &nbsp;</p> <p>Einerseits reicht es nicht, nur zu lehren. Es ist ein „Lehr-Lern-Prozess“ nötig. Wo ein Lehrer ist, braucht es einen lernbereiten Schüler, der außerdem bereit ist, das gelernte in die Tat umzusetzen, sonst vergeudet der Lehrer nur seine Zeit mit ihm. In unserem Beispiel ist der Lehrer niemand Geringeres als Elohim selbst. Henry David Thoreau hat treffend gesagt: „Um die Wahrheit zu reden braucht es zwei: einen, der sie ausspricht und einen, der sie hört“.&nbsp;</p> <p>Auf der anderen Seite, und zusätzlich zu obigem Prozess, gibt es zwei Denksystheme: das statische griechische Denken, das „definierend“ ist, und das dynamische jüdische Denken, das sich auf das „Tun“ und auf die Wahrheit Elohims konzentriert und nicht darauf, Seine Wahrheit nur zu „wissen“, bzw. zu kennen. So muss für uns, als messianische Juden, die Wahrheit nicht nur von Elohim kommen, sondern wir müssen sie auch in die Tat umsetzen. Wenn wir dies nicht tun, befinden wir uns nur im Schema des griechischen Denkens – eines theoretischen, statischen Kopfwissens, das uns in den Augen des Elohims Israels nicht weiter bringt. Deshalb heißt es im Psalm/ Tehiláh 86,11 „… Ich will wandeln in Deiner Wahrheit.“ Das heißt, „lehre mich nicht nur Deine Wahrheit“, sondern, wenn ich sie habe, werde ich in ihr „wandeln/ ahalech/ אָהַלֵךְ“, ich werde ihr folgen, ich werde sie in die Tat umsetzen.&nbsp;</p> <p>Der Rébbe Ieschúa sagte zu jenen, die zu Ihm kamen, um Ihm zu sagen, dass Seine Mutter und Seine Geschwister Ihn suchten: „Meine Mutter und Meine Geschwister sind jene, die das Wort Elohims hören und es in die Tat umsetzen“ (Lukas/ Avnér 8,21). Hier haben wir die Essenz jüdischen Denkens, aus dem Munde Ieschúas, des „Königs der Juden“, Imanu’EL / עִמַנוּאֵל &nbsp;– Elohim selbst, leiblich zu uns gekommen (Iochanán/ Joh.1,14; Matth.1,23). Wir sollten dieses Denken praktizieren, nicht nur, um einmal zu empfinden, wie gut es sich anfühlt, sondern, um es zu einem Teil unserer erneuerten und für immer veränderten Persönlichkeit zu machen. Und das nicht nur, weil wir Lust dazu haben, sondern weil es (wie Ieschúa gesagt hat) Sein Wille ist und wir Ihm gehorchen.&nbsp;</p> <p>Außerdem hat Ieschúa in Iochanán/ Joh.8,32 gesagt: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“ Was für eine Art von Freiheit ist dies? Um diese Art von Freiheit zu verstehen, müssen wir erst verstehen, in welcher Art von Versklavung wir stecken. &nbsp;</p> <p>Wir leiden unter verschiedenen Arten von Versklavung: die genetische Versklavung; die Erziehung oder Bildung, die wir von unseren Eltern und der Familie erhalten haben, mögliche Traumatas und Probleme aus der Kindheit miteinbegriffen; die Werte, die man uns in der Familie oder in der Schule vermittelt hat, die nicht dem Wort Elohims entsprechen; Bindungen wegen Süchten, wie beispielsweise: Zigaretten, Alkohol, Wolllust, Vorurteile, irrationale Impulse, sich zugezogene oder geerbte psychische Probleme; und all jenes, was in unserem Unterbewusstsein verborgen ist und wir nicht wahrhaben wollen, uns aber trotzdem schadet, weil es uns an den Widersacher/ ha‘satán fesselt. Viele dieser Bindungen sind Strategien des Feindes, die er ausgeheckt hat, um sich nicht allezeit persönlich um jeden einzelnen Menschen auf der Welt zu kümmern. Diese Strategien funktionieren automatisch in unserem Leben und ruinieren es, ohne dass er und sein Heer von Dämonen auch nur einen Finger dazu rühren müssten.&nbsp;</p> <p>Ieschúa bringt uns also, wenn wir Ihn kennenlernen, durch den Heiligen Geist/ Rúach ha‘Qódesch die Freiheit von allem oben Genannten, worum wir Ihn bitten, uns zu befreien. Leider befreit Er uns nicht von jenem, um das wir Ihn nicht spezifisch bitten, uns zu befreien, weil Er unseren freien Willen respektiert. Deshalb sollten wir Ihm gegenüber absolut ehrlich sein. Wir sollten Ihn darum bitten, uns durch Sein Licht und Seine Wahrheit alle oben Genannten Bindungen zu zeigen und zu offenbaren, von deren Existenz in uns wir keine Ahnung haben. All das ist nötig, um absolute Freiheit in Ihm zu haben und damit wir uns verändern können und jene Werte, Bildung und Ideen erlangen können, die aus der Toráh und von Ihm persönlich durch Offenbarung für uns kommen, um die Gemeinschaft mit Ihm und Seine Freiheit zu genießen. Diese Gemeinschaft mit Ihm und Seine Freiheit öffnet uns viele neue Wege, auf denen wir noch nie gewandelt sind, weil wir durch die oben genannten Versklavungen gebunden waren.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">Und wie können wir wissen, ob wir in Seinem Licht wandeln?</span></p> <p>In 1.Joh.2,9-11 haben wir die Antwort auf diese Frage:&nbsp;</p> <p>„Wer da sagt, er sei im Licht, und hasst seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis.</p> <p>Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und ist nichts Anstößiges an ihm.</p> <p>Wer aber seinen Bruder hasst, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen geblendet.“&nbsp;</p> <p>Im Licht und in der Wahrheit Elohims zu leben hat viel damit zu tun, Ieschúa so zu folgen, wie Er es uns aufträgt. Es hat mit der Liebe zu tun, die wir Elohim und den uns Umgebenden entgegenbringen.&nbsp;</p> <p>Liebe, Annahme, Güte, Barmherzigkeit, Respekt und wie wir mit anderen kommunizieren ist das, was Elohim uns bittet. Denn wie wir andere behandeln, so wird Sein Licht in uns und mit uns leben.&nbsp;</p> <p>Diese Parascháh ist eine sehr wichtige Lektion, die Elohim uns vorlegt, denn wenn wir Sein Licht und Seine Wahrheit suchen, dann geben wir der Finsternis keinen Raum, Kontrolle über unser Leben auszuüben.&nbsp;</p> <p>Das geistliche Licht - Ieschúa selbst - ist für all jene erreichbar, die dieses Licht bei sich haben wollen, weil Ieschúa jedem Seine Wahrheit, Seine Ahaváh-Liebe und Seine Gebote geben MÖCHTE. Er will dies für Sie tun, um aus Ihnen einen neuen, gelasseneren Menschen zu machen, erfüllt mit Seinem Frieden/ Schalóm/ שָׁלוֹם und Seiner inneren und äußeren Ruhe. Sie sollen zu einem Menschen werden, der erfüllt ist mit Seinem Licht, das nie verlöschen wird, sondern in Ihnen weiterscheint, solange Sie es zulassen. Dieses Licht verändert Ihr Leben. Sie werden nicht der/dieselbe bleiben, wenn Sie JEDEN TAG im Gebet um Sein Licht, Seine Wahrheit, Seine Ahaváh-Liebe und Seine Gebote für Sie flehen.&nbsp;</p> <p>Wir sollten darum beten, dass Sein Licht uns in allem was wir tun begleitet, heute und jeden Tag. Jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat sollte, durch das Gebet darum, erfüllt sein von Seinem Licht. Mit diesem geistlichen Licht in unserem Herzen und Verstand werden wir nie wieder allein sein, weil Er an unserer Seite geht und uns begleitet, wohin auch immer wir gehen. Wir müssen Ihn nur darum bitten, uns zu sagen, wohin wir gehen sollen und was wir wie tun sollen.&nbsp;</p> <p>Und wenn wir geistlich zurückgefallen sind, sollten wir deshalb noch nicht verzweifeln und aufgeben. Wir müssen nur ausharren und Ihn bitten, uns auf das geistliche Niveau zurückzubringen, auf dem wir vorher gestanden haben. Und Er wird Sich unserer Bitte gegenüber nicht taub stellen, weil Seine Barmherzigkeit/ Rachmanút/ רָחמָנוּת uns gegenüber GROSS und UNENDLICH ist.</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 22 Jan 2021 10:45:05 -0300</pubDate>
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			<title>PARASCHÁH 14: WA´ERA / וָאֵרָא / UND ERSCHIEN</title>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 14</span><br /><span style="color: #ff0000;">WA´ERA&nbsp;/ וָאֵרָא&nbsp;/ UND ERSCHIEN</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">3. TAG DES 11. MONATS DES JAHRES 5781<br />16 JANUAR 2021</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Schemót/ Namen/&nbsp;„2.Mose” 6,2 – 9,35<br />Haftaráh: Iechesquel/ Hesekiel&nbsp;27,6-28,13&nbsp;– 29,22-29,23</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2021 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">FÜNF VERHEISSUNGEN ZUR PERSÖNLICHEN ERLÖSUNG</span></span></p> <p>&nbsp;</p> </div><div class="K2FeedFullText"> <p>&nbsp;</p> <p>Elohím gibt Seinem Volk vier Verheißungen, die den vier Bechern Wein von Péssach (Passah) entsprechen, mit den vier Söhnen und vier Bechern Wein, die an Péssach getrunken werden:&nbsp;</p> <p>„(1) Ich werde euch wegführen, hervor unter den Lastarbeiten Mitzráims (Ägypten) und (2) werde euch erretten aus ihrem Dienst, und (3) werde euch erlösen mit Meinem ausgestreckten Arm und mit großen Strafgerichten; und (4) werde euch annehmen Mir zum Volk“. Und noch ein fünfter Ausspruch: „Und (5) Ich werde euch bringen in das Land (Israel)“. Im Judentum interpretiert man (richtig), dass es dabei um das Kommen des Maschíach/Messias geht (wir wissen, dass es das zweite Kommen ist). So, wie dies vier Schritten plus einem zur nationalen Erlösung entspricht, können wir es als vier Schritte plus einen zur persönlichen Erlösung für jeden Bluts- oder Glaubens-Juden weltweit verstehen. In dieser Paraschah werden wir dieses Thema zu unserem persönlichen Wachstum untersuchen.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">„(1) Ich werde euch wegführen, hervor unter den Lastarbeiten Mitzráims“</span></p> <p>Wie die Stammleser unserer Paraschah bereits wissen, bedeutet „Mitzráim“ (außer „Ägypten“) auch: „Hindernisse, Blockaden, Engpässe“ auf unserem Weg. Im persönlichen Leben können das (geistlich gesprochen) genetische oder erbliche Hindernisse sein, Generationenflüche, Probleme in der Persönlichkeit, sei es mit anderen oder mit uns selber, Süchte und/oder Krankheiten, mit denen man sich angesteckt oder die man geerbt hat, Probleme, die ihren Ursprung im Zuhause haben (Familienprobleme, die uns unweigerlich „anstecken“, weil wir zusammen wohnen) oder, als letztes, Probleme, die von anderen verursacht worden sind, sei es durch materielle Mittel (indem sie direkt auf unser Leben oder unsere Arbeit einwirken) oder geistliche (Gebete gegen uns, Flüche, Hexerei, was für den messianischen Juden, dem das Thema nicht geläufig ist, oder der es als mögliche Ursache seiner Probleme einfach ausschließt, viel schwerer zu identifizieren ist).&nbsp;</p> <p>Gehen wir Eins nach dem Anderen vor: Die meisten unserer inneren Probleme sind „Begleiterscheinung“, das heißt, wir hatten sie schon, als wir zu Ieschúa kamen. Einige dieser Probleme wurden sofort, als wir Ieschúa als Maschíach und Elohím angenommen haben, von uns genommen, doch andere blieben weiter in unserem Leben und behindern uns in unserem geistlichen Wachstum und unserer geistlichen Entwicklung, und um diese geht es im Folgenden.&nbsp;</p> <p>Als erstes sollten wir Elohím vertrauen. Wir sollten verstehen, dass Er für uns tun kann, was immer Er will. Dies klingt offensichtlicher, als es ist. Viele von uns glauben IM GRUNDE GENOMMEN NICHT, dass Elohím unser Leben wiederherstellen und verbessern kann, und dass Er dies auch für uns tun MÖCHTE. Also bleibt unser Leben Jahr für Jahr unverändert.&nbsp;</p> <p>Wenn wir uns erst einmal selbst davon überzeugt haben (und das ist nicht einfach, denn im Grunde genommen sind wir oft ziemlich skeptisch, auch wenn wir das nicht merken), ist der zweite Schritt: in einem dafür vorgesehenen Heft eine Liste herzustellen, von all dem, was wir nach dem Willen Elohíms sein oder werden sollen, was unsere von Ihm vorgesehene Bestimmung ist. Dies können wir auf mindestens vier Arten feststellen: (1) Durch Prophetie, was die beste Art ist (wenn wir dieses Geschenk/ Matanáh - 1.Kor.12,8-10; 14,1- haben, da so Elohím persönlich direkt zu uns spricht, wie Sie zu Ihrem Ehepartner oder Kind); (2) durch Träume, um die wir Elohím bitten können, und Er gibt sie uns; (3) im TANACH Rat suchen; (4) Elohím bitten, dass Er durch andere Mittel zu uns spricht (Mitmenschen, Fernsehen, ein Buch oder Artikel, auf die wir „zufällig“ stoßen, usw). Es passiert, wir haben dies in unseren Gemeinden in vielen Fällen erlebt, und es wird auch weiterhin passieren, denn dies ist Elohíms Art, zu handeln, wenn wir es uns zu unserem Nutzen angeeignet haben.&nbsp;</p> <p>Der dritte Schritt ist, Elohím fragen oder herausfinden, welche Hindernisse und Blockaden (Mitzráim) in unserer Persönlichkeit, Genetik und Umfeld vorhanden sind, die uns davon abhalten, die Bestimmung zu erfüllen, die Elohím für uns geschrieben und parat hat. Wir raten unseren Lesern (besonders am Schabbát, wenn man Zeit hat und in der Gegenwart Elohíms ist, denn da ist es viel leichter, als an einem Werktag), eine Liste herzustellen von den Mängeln, die wir genau WISSEN oder unsere Familienangehörigen oder Freunde uns gesagt haben, dass wir sie haben.&nbsp;</p> <p>Hier sollte man absolut ehrlich sein. Es gibt viele, die nicht zugeben, überhaupt einen Defekt zu haben, noch dass sie einen Fehler gemacht haben. Immer sind es die anderen, die Defekte haben und Fehler machen, nie sie selbst oder ihre Familie. Wir sollten uns selbst gegenüber ehrlich sein, wenn wir wirkliche Resultate erzielen wollen und uns sagen: „Ja, ich habe Defekte, wie alle Welt. Ich weiß nur noch nicht welche. Ich bitte Dich, Elohím, dass Du sie mir zeigst. Im Namen Ieschúas“. Elohím wird uns keine Defekte oder Dinge zeigen, die Er will, dass wir ändern, wenn wir nicht den ersten Schritt tun. Er ist ein perfekter „Kavalier“ und sagt uns nie direkt etwas Negatives, noch sagt Er anderen in Prophetie etwas über unsere Defekte. Wenn jemand zu Ihnen kommt, um Ihnen zu sagen, dass Elohím ihm Ihre Defekte gezeigt hat, können Sie sicher sein, dass diese Prophetie NICHT von Elohím kam, da Er niemanden durch andere bloßstellt, sondern es uns direkt sagt und nur wenn wir Ihn danach fragen und Ihn um Offenbarung bitten.</p> <p>Der vierte und (hoffentlich!) letzte Schritt bei diesen Defekten und Problemen ist: glauben, arbeiten und beten; glauben, arbeiten und beten; glauben, arbeiten und beten, bis sie anfangen, weniger zu werden und zu verschwinden. Wenn wir nicht glauben, dass wir diese Defekte haben oder dass Elohím uns verändern kann, oder wenn wir uns nicht verändern wollen, wird sich nichts ändern. Es ist entscheidend, zu GLAUBEN, dass eine Veränderung möglich, erreichbar ist. Dann kommt das daran ARBEITEN, tagaus tagein, begleitet von GEBET und der Bitte um Hilfe zu Elohím, das anhaltend und beharrlich sein sollte.&nbsp;</p> <p>Wir können und sollten die Hilfe unserer messianischen Rabbiner oder geistlichen Autoritäten suchen, damit sie uns innerhalb ihrer Möglichkeiten helfen, sei es im Gebet, in der Befreiung oder in der Fürbitte und uns immer ihnen unterordnen, nicht anderen Leuten in der Gemeinde, die nicht von Elohím eingesetzt sind. Ein Körper kann nicht und hat nicht mehr als einen Kopf. Es ist zu dem Kopf und wen dieser bestimmt hat, an wen wir uns wenden sollten, an niemanden sonst.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">(2) werde euch erretten aus ihrem Dienst</span></p> <p>Elohím bringt uns zu Sich, an Seine Seite, damit wir anfangen, in Seinen Wegen zu wandeln und nicht in den Wegen Mitzráims, so wie Er das ganze jüdische Volk aus der Unterdrückung, der Sklaverei und den Misshandlungen durch die Ägypter herausholte und sie reinigte und ihnen einen Führer gab, Moschéh, um sie zum verheißenen Land zu führen. Uns, den messianischen Juden, hat Er einen besseren Führer als Moschéh gegeben: Ieschúa, der in unserem Geist/ Rúach wohnt und uns leitet in allem, was wir tun sollen, nämlich Seine Gebote halten (1.Joh.2,3), wenn wir es Ihn tun lassen (Röm.8,1+4+14). Und so werden wir zu denen gehören, die ans Ziel gelangen, wie es ganz klar in Off.14,12 steht: „welche die Gebote Elohíms halten und den Glauben an Ieschúa haben“. Wer sind diese? Nur die messianischen Juden! (obwohl nicht alle beides glauben).&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">(3) &nbsp;werde euch erlösen mit Meinem ausgestrecktem Arm und mit großen Strafgerichten</span></p> <p>Elohím hat uns schon erlöst. Er hat uns aus Bavél herausgeholt, wo wir mit einer „Vermischung“ von Wahrheit Elohíms und Lüge des Feindes/ ha‘satan waren, um uns Seine reine und unbefleckte Wahrheit/ Emét zu bringen. Aber Er erlöst uns weiterhin, Er befreit uns weiter von einem Flecken nach dem anderen, sowohl von innen, als auch von außen, in dem, was wir die innere Wahrheit (in uns) nennen und die äußere Wahrheit, das ist die wahre Religion. Sehr bald, früher als alle denken, wird sich vor aller Augen der letzte Teil des Satzes erfüllen: „und mit großen Strafgerichten“. Wir sollten uns vorbereiten, um diese Gerichte zu überstehen, die -obwohl sie nicht für uns bestimmt sind- uns berühren werden, da sie die gesamte bewohnte Erde betreffen werden.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">(4) werde euch annehmen Mir zum Volke“</span></p> <p>WIR SIND ISRAEL! Obwohl wir ein geistliches Israel sind, sind wir Teil von ihr. Wir sind die Verlobte Ieschúas, der als jüdischer Rebbe keine Heidin heiraten kann, sondern nur eine Kaláh/ jüdische Verlobte. Wir werden Seine Nation sein. Wir werden Sein Auserwähltes Volk sein; genau genommen sind wir es schon, aber im Millennium werden wir Ihn mit eigenen Augen sehen. Da wird es nichts mehr zu „glauben“ geben, denn, wozu glauben, was ich schon sehe?&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">(5) „Und Ich werde euch bringen in das Land (Israel)“</span></p> <p>Elohím wird uns zu Sich selbst bringen. Er und Israel sind schon eins (Jer.3,14; Hes.16), und wir werden eins sein mit Ieschúa. Israel wird nicht nur in der physischen Welt alle besiegen, die ihre Vernichtung wollen (was nach Umfragen in Europa und anderen Ländern die Mehrheit der Weltbevölkerung ausmacht), sondern auch siegreich eine scheinbare militärische Katastrophe im Norden Israels bewältigen, die wir als „Harmagedon“, („Har Megido“ Hügel von Megido) kennen. Aber abgesehen von diesem glorreichen Ereignis, das schon sehr nahe ist, ist Elohím dabei, uns durch das weltweite messianische Judentum „nach Israel“ zu bringen, indem Er uns eins macht mit ihr durch das Hebräisch, das dialektische Gedankengut, das Seinen Gedanken entspricht, durch das wiederhergestellte Vokabular mit den wiederhergestellten und richtigen Namen (Elohím, Ieschúa, Jochanán, Matitiáhu, usw.), sowohl Namen, wie Orte und Zeremonien und Feste Elohíms und durch vom Feind/ ha‘satan über 19 Jahrhunderte versteckte Wahrheiten der Heiligen Schrift. Dies ist das persönliche „uns nach Israel bringen“.&nbsp;</p> <p>Über den Zeitraum von 19 Jahrhunderten hat die Kirche sich auf den „Gott der Liebe“, den christlichen, nicht-jüdischen (heidnischen) und anti-jüdischen Jesus konzentriert. Jetzt ist Elohím seit Jahrzehnten dabei, den jüdischen Rebbe Ieschúa wiederherzustellen, den MANN (und auch Elohím), der Talít trug (wenn wir Mr.5,28 richtig übersetzen) und am achten Tag beschnitten wurde (Luk.2,21), seine Bar Mitzwah hatte (Luk.2,27) und von einem Alter von fünf Jahren an die Torah studierte, wie jedes jüdische Kind in Israel und in der Diaspora bis heute.&nbsp;</p> <p>ES IST DURCH IHN, DASS WIR UNSERE EIGENE IDENTITÄT ALS MESSIANISCHE JUDEN ERLANGEN MÜSSEN UND NICHT ANDERS. Dies ist das Werk, das Elohím für und in uns tut. Halelu et-IHWH!</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 10:54:45 -0300</pubDate>
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			<title>PARASCHÁH 13: SCHEMÓT / שְׁמוֹת / NAMEN</title>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 13</span><br /><span style="color: #ff0000;">SCHEMÓT&nbsp;/ שְׁמוֹת&nbsp;/ NAMEN</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">25. TAG DES 10. MONATS DES JAHRES 5781<br />9 JANUAR 2021</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Schemót/ Namen/&nbsp;„2.Mose” 1,1 – 6,1<br />Haftaráh: Ieschaiahu/ Jes. 27,6-28,13&nbsp;– 29,22-29,23</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2021 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">ELOHÍM RUFT UNS AUF, AUS MITZRÁIM AUSZUZIEHEN, ÄUSSERLICH UND INNERLICH</span></span></p> <p></div><div class="K2FeedFullText"></p> <p>Wir leben in einer Welt, in der die Kultur der Persönlichkeit herrscht, statt dass man die Moral und Ethik des Menschen wertschätzt. Der Ausdruck „Persönlichkeit“ kommt aus dem Latein „Persona“ und bedeutet unter anderem: „Maske“ - da die Schauspieler der griechischen Tragikomödien sich Masken aufsetzten, um eine bestimmte Person darzustellten. Wir in unserer heutigen, modernen Welt lebenden Menschen tragen ähnliche Masken, oft um vor anderen etwas zu sein vorzugeben. Die Marktwirtschaft bestimmt die vorherrschende Kultur, und diese schreibt vor, was man zu tun und/oder zu lassen hat, wie man sich hervorzutun oder mit anderen klarzukommen hat und wie eine angenehme Persönlichkeit, d.h., eine gute Maske aussieht. Für die „Welt“ (und oft auch für uns Gläubige) ist unsere Persönlichkeit das, was zählt, statt einem moralischen und ethischen Charakter, wie Elohím es für uns wünscht.&nbsp;</p> <p>Unsere Persönlichkeit ist nichts weiter als eine Rolle, die wir zu spielen suchen, um im Leben, bei der Arbeit und sogar in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen Erfolg zu haben. Eine „bessere Persönlichkeit“ bedeutet (in der Praxis) eine bessere Rolle im Theater des modernen Lebens. Die Persönlichkeit ist also die Summe der wechselnden Rollen, der verschiedenen Identitäten, die wir im täglichen Leben annehmen, um die Wünsche anderer zu befriedigen und um nicht anzuecken.&nbsp;</p> <p>Der moralische und ethische Charakter ist dagegen das, was wir im Innern SIND, unser Ich, das sich manchmal fürchtet, an die Oberfläche zu kommen, weil es nicht der „Mode“ entspricht. Jede Kultur und sogar jedes Land innerhalb eines Kulturkreises hat „Star-Persönlichkeiten“, die es nachzuahmen treibt. Und wir versuchen dann wie Schäfchen, den Anforderungen der jewiligen Kultur gerecht zu werden. In der lateinamerikanische Kultur ist beispielsweise bei einem Mann ein Lächeln „nicht angebracht“. Ein Mann muss ein „Machogesicht“ aufsetzen und möglichst einen Schnurrbart haben. DAS ist „Persönlichkeit“ – für DIESE Kultur, oder war es jedenfalls Jahrzehnte lang. Für eine andere dagegen nicht!&nbsp;</p> <p>All das ist Teil des Dilemas unserer Zeit, das Moschéh/ Mose gewissermaßen symbolisiert. Wenn wir das Buch Schemót/ Namen/ „2.Mose“ studieren, sehen wir einen Charakter hervortreten, wie Elohím ihn sucht: Elohím untertan, extrem demütig, nicht auf Ansehen aus, treu und gehorsam Elohím gegenüber, etwas unsicher (vor dem, was Elohím von ihm erwartet). Ein moralischer und ethischer Charakter also, wie Elohím ihn bei uns allen sucht, besonders bei jenen von uns, die wir auf die eine oder andere Art und Weise berufen sind, Leiter zu sein (ein Vater ist ein Leiter, und dazu möglicherweise die schwierigste Art von Leiter). Elohím will keine Masken-Persönlichkeiten. Elohím sucht die Entwicklung des Charakters nach Seiner Toráh. Die Toráh ist die Form, der wir uns anpassen sollen, d.h., was wir nach Seinem Willen werden sollen: rechtschaffene Männer und Frauen, geformt nach dem „Bild und Schatten“ Elohíms (BeR.1:26 כדמותנו בצלמנו). Dies sehen wir in Ieschúa: Elohím verkörpert in einem menschlichen Leib. Und diesem Modell Ieschúas sollten wir folgen.&nbsp;</p> <p>Jene, die ihren Charakter entwickelt haben, brauchen keine Vorzeige-Persönlichkeit. Sie lassen einfach durchblicken, wer und was sie wirklich sind. Und ihr Innerstes (ihr Charakter) wird zur projizierten Persönlichkeit (was äußerlich wahrgenommen wird).&nbsp;</p> <p>Was bedeutet das Wort „Charakter“? „Charakter“ kommt vom Alt-Französischen Charactére, was „in Stein gemeißelt“ bedeutet – wie die „Zehn Gebote“/ Asaráh Mitzwót! Wir können also „Charakter“ definieren als eine in den Stein unseres Herzens gemeißelte Gravur Elohíms, eine Inschrift. Für Elohím (und somit für die schriftgemäße jüdische Kultur) ist diese Gravur unsere daraus erfolgende Bestimmung, unser Schicksal.&nbsp;</p> <p>Das ist auch der Grund, warum Elohím dem Jaaqóv (was „Verdränger“ bedeutet) den Namen ändert in „Israel“ („der mit Elohím gekämpft und bestanden hat“). Für Elohím ist unser gesamtes Leben mit Ihm ein fortwährendes Wachstum unseres Charakters, äußerlich markiert (wie auf einer geistlichen Tafel) durch die Namensänderung, die Er vornimmt. Manche lässt Er dies wissen. Und dadurch können wir nicht nur wissen, dass wir „die Prüfung für eine bestimmte Etappe bestanden haben“, sondern auch, dass eine neue Etappe in unserem Leben beginnt, mit einem neuen Namen, der immer auch eine Bedeutung für die neue Etappe beinhaltet.&nbsp;</p> <p>Was können wir vom Charakter Moschéhs lernen? Was ist uns nütztlich, um Elohím zu dienen? Eines der häufigsten Vergleiche in der Toráh ist das des Hirten als Symbol eines Leiters. Ein Hirte sorgt sich mehr um seine Schafe, als um sich selbst. Tehiláh/ Psalm 23 spricht davon, dass der Hirte „uns an stille Gewässer führt, um Seines Namens willen.“ Ein Hirte wie Moschéh, der die Schafe seines Schwiegervaters Jitró hütete, weiss was es bedeutet, sich für sie zu opfern, was es heißt, keinen Schlaf zu finden wegen einem Schaf, das sich in der Wüste des Lebens verirrt hat. Andererseits sollte ein Hirte geistlicher Schafe von Elohím selbst bestimmt werden, nicht aus eigenem Impuls. Wir können uns einfach nicht erlauben, das Leiteramt an uns zu reißen. Arm dran ist, wer dies von sich aus tut! Ein Hirte wie Moschéh geht vor den Schafen her aufs Feld und geht vor ihnen her in der Nacht, um sie beim Schlafen zu behüten. Ein Hirte geistlicher Schafe lehrt diese die in der Toráh geoffenbarte Wahrheit, nicht nur das, was er (oberflächlich) gelesen hat. Er kaut seinen Schafen die Nahrung vor, damit diese sie besser verdauen können. Ein Hirte geistlicher Schafe lehrt mit dem Vorbild, nicht nur mit der Toráh. Ein Hirte geistlicher Schafe wird, wie gesagt, von Elohím auserwählt (und bestimmt) und er kennt seine Verantwortung vor seinem Elohím.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">ELOHÍM SIEHT UNSER HERZ</span></p> <p>Wie sucht Elohím Seine Leiter aus? Als ADONÁI in der Familie Davids aussuchte, ging Er nicht nach dem, was man sieht, denn David war der unbedeutendste unter seinen Brüdern. Elohím erwählte ihn wegen seinem Herzen, das nur Er kennen und sehen konnte (SchmúEl Álef/ „1.Samuel“ 16,7). Elohím erwählte ihn nicht wegen seinen Kenntnissen (da waren keine), noch wegen seinem Status in der jüdischen Gesellschaft seiner Zeit (der war gleich null). Auch Gideon war der jüngste in seiner Familie und seine Familie war die unbedeutendste unter den Stämmen Israels (Schoftím/ „Richter“ 6,15). Elohím erwählte sie, weil Er sah, wer sie WERDEN KONNTEN, und nicht, wer sie in dem Moment ihres Lebens waren. Elohím sieht auch unsere Herzen, was wir für Ihn sein/werden wollen. Wenn Er sieht, dass wir Ihm dienen wollen, wird Er die Welt umkrempeln, um das möglich zu machen, egal welche natürlichen Begabungen wir haben oder uns fehlen. Die Strebsamen unter uns sollten außerdem geistlich weise sein und das anstreben, was Elohím für uns will und nicht, was die ungläubige Umwelt anstrebt (Geld, Macht, Vergnügen).&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">UNSERE BEGABUNGEN, UNSER KÖNNEN</span></p> <p>Oft wählt Elohím uns auch nach unseren „natürlichen“ Begabungen, unserem Können aus. Jene von uns, die Lehrer waren, beruft Er zu Lehrern für Ihn; die Kämpfer gewesen sind, werden zu Kämpfern für Elohím; usw. Moschéh war am Hof Pharóhs aufgewachsen - des größten damaligen Imperiums und Zentrum der stärksten Zauberkünste der Welt in jener Zeit – und zum Leiter trainiert. Die Kenntnisse in beiden Bereiche sollten sich später als unermesslich wertvoll erweisen.&nbsp;</p> <p>Wir sollten eine Liste unserer Begabungen (und unseres Könnens, unserer Fertigkeiten) aufstellen und diese Elohím anbieten, damit Er sie nach Seinem Willen gebraucht. Er hat ungeahnten Nutzen für jede unserer Begabungen. Wenn für Seinen Willen jedoch einmal nicht eine angeborene Begabung da ist, dann wird Er uns „begaben“, keine Sorge! Unsere Bestimmung ist schon vor Grundlegung des Universums von Elohím festgelegt. Wir müssen nur danach fragen und uns an den Willen Elohíms halten, um die Bestimmung zu erfüllen, die Er für uns will.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">UNSERE NÄHE ZU ELOHÍM</span></p> <p>Unsere Nähe zu Elohím bestimmt vieles, unter Anderem unseren künftigen Grad von Salbung für den Posten, den Elohím für uns reserviert hat oder für den Er uns trainiert, oder später trainieren wird, selbst wenn wir davon noch keine Ahnung haben. Vor etlichen Jahrzehnten sprach Elohím einen Satz in meine geistlichen Ohren, aber ich war geistlich noch so sehr Baby, dass ich hörbar lachte über das, was Er mir sagte, aus Unkenntnis – ein wenig wie Sarah, als man ihr sagte, dass sie im hohen Alter noch Mutter werden würde. Aber verstanden hatte ich nichts von dem, was Elohím mir damit sagen wollte. Ich brauchte 10 Jahre, um zu verstehen, was Er mir sagen wollte. Aber seither bereite ich mich auf das vor, wofür Elohím mich vor (menschlich gesehen) so langer Zeit bestimmt hat.&nbsp;</p> <p>Unsere Nähe zu Elohím ist die Grundlage für jedes Wachstum - nicht „die Bibel studieren“, wie oft gelehrt wird - obwohl man sie natürlich studieren soll. Was ich hiermit sagen will ist, dass Bibelstudium nicht die Basis für unser Wachstum ist, sondern ein Zusatz - was wir tun, weil wir IHM GEFALLEN WOLLEN.</p> <p>Von unserer Nähe zu Ihm hängt unsere Zukunft auf dieser Erde ab, und was noch wichtiger ist: der Platz, den wir in den Himmeln bei Ihm auf ewig haben werden. Viele von uns haben die falsche Vorstellung, dass es „genügt, gerettet zu sein“. Das ist natürlich sehr wichtig, zweifellos! Es ist aber auch wichtig, beständig und treu einen (geistlichen) Wachstumsgrad mit Elohím zu erreichen.&nbsp;</p> <p>Leider erleidet unsere Nähe zu Elohím oft (nicht immer) dialektische Hochs und Tiefs (ein Schritt vorwärts und zwei zurück). Das ist „normal“. Wir sollten uns jedoch vorbereiten und nicht unachtsam sein, und nicht vom aktuellen Stand zurückfallen, den zu erreichen uns oft so viel gekostet hat. Wenn wir merken, dass wir zurückfallen oder gefallen sind, oder wenn Elohím es uns direkt sagt, sollten wir uns bemühen, unser vorheriges Niveau wieder zu erklimmen und noch zu übertreffen, um die verlorene Zeit wettzumachen. Das erfordert Opfer: verlassen was uns im Moment Sorgen macht oder umtreibt und wegen dem wir die Nähe Elohíms aufgegeben haben, in der Annahme, etwas Gutes für Ihn zu tun – obwohl wir in Wirklichkeit nur die kostbare Nähe zu Ihm verloren haben, die für unser Wachstum und unsere ewige Position in den Himmeln, in Seinem Reich so wichtig ist.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">WIE ELOHÍM UNS TRAINIERT</span></p> <p>Elohím weiß uns zu trainieren. Eine Art, uns zu trainieren ist: durch Schwierigkeiten und Prüfungen im Leben oder in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Oft treibt uns dieses Training bis an die Grenzen eines nervlichen Zusammenbruchs, wenn wir nicht verstehen, was los ist. Wenn wir uns jedoch an Sein Training gewöhnen, statt in Panik zu geraten, dann werden wir herausfinden, was genau Elohím von uns will und dann versuchen, genau das zu tun.&nbsp;</p> <p>Als Elohím Avrahám auftrug, seinen einzigen Sohn zu opfern, war das keine leichte Prüfung: es war eine PRÜFUNG in Großbuchstaben! Aber Avrahám bestand die Prüfung und ADONÁI sagte zu ihm: „…nun weiß ich, dass du Elohím fürchtest und hast Mir deinen Sohn, deinen einzigen Sohn nicht verweigert, um Meinetwillen!“ (Be‘Reschít/ „1.Mose“ 22,12).&nbsp;</p> <p>Eine 2. Art, uns zu trainieren ist: uns unter die Autorität eines anderen Leiters zu stellen (höchstwahrscheinlich unter die eines viel schlimmeren als den, den wir derzeitig haben), damit wir lernen, zu schweigen und zu gehorchen, egal was er uns sagt oder tut; damit wir militärische Disziplin lernen. Nicht umsonst ist einer der Namen Elohíms: „ADONÁI Tzvaót/ HERR der Heerscharen“. Glauben Sie nur ja nicht, das sei ein bedeutungsloser Titel!&nbsp;</p> <p>Eine 3. Art, in der Elohím uns trainiert ist, da wir von Heer sprechen: durch geistliche Kampfführung und Befreiung. Schon der Rav Schául/ Paulus hat gesagt: „Wir sind ja nicht im Krieg gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Fürstentümer, gegen Mächte, gegen Gewalten der Lüfte dieser Welt, gegen die geistliche Bosheit in den Höhen“ (Eph.6,12). Wir sollten diesem Training nicht aus dem Weg gehen, da dies die definitive Prüfung für uns sein wird in dieser besonderen Zeit des Beginns der Tage des Endes/ Iamím ha‘Qétz.&nbsp;</p> <p>Wir sollten Elohím um Weisheit bitten, um zu verstehen, was schon über uns und über jeden Gläubigen dieser Erde gekommen ist: Der Feind/ ha‘satán und sein Heer greifen seit Jahren mit immer stärkerer Macht an, und viele Ehen fallen auseinander, und viele Gemeinden in aller Welt zerbröckeln. Und die Dinge werden noch viel viel schlimmer, nicht besser, werden. Wir sollten also, solange noch Zeit ist, lernen, gegen unseren Feind zu kämpfen mit MÄCHTIGEN geistlichen Waffen, nicht mit kraftlosen (weil verkehrten) Formeln.&nbsp;</p> <p>Eine 4. Art in der wir trainiert werden ist: indem Elohím unsere Treue auf die Probe stellt, wenn wir niemand sind. Es gibt viele künftige Leiter um uns herum. Wir sehen sie nicht, weil ihre Stunde noch nicht gekommen ist. Aber Elohím trainiert sie schon in ihrer Treue, selbst wenn sie keine Frucht sehen. Die Zeit wird kommen, wo sie offenbar werden, getrieben durch das Fehlen ausgebildeter Leiter. Und dann werden sie ihren Platz finden, wo Elohím sie haben will, trainiert mit vorheriger Demut, die wahre Leiter Elohíms, wie Moschéh, nötig haben. Erst nachdem er ADONÁI „Auge in Auge“/ Paním le‘Paním gegenübergestanden war, erreichte er die geistlichen Höhen, die er davor nicht besaß. Erst wenn wir Elohím Paním le‘Paním treffen, wachsen wir. Oft wachsen wir auf diese Art und Weise in Tagen, wofür wir vorher Jahre gebraucht hätten. Der Maler und Bildhauer Michelangelo wurde einmal gefragt, wie er so herausragende Skulpturen herstellte wie beispielsweise den David. Er sagte, er sähe nicht den Marmorblock vor sich, sondern was form- und tonlos darin verborgen sei, und dass er mit Hammer und Meißel versuche, zu diesem Bild durchzudringen.&nbsp;</p> <p>Genauso will Elohím zu dem „Bild im Marmorblock“ durchdringen, das viele von uns noch sind, um den König David zu skulpieren. Sind Sie bereit?</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 08 Jan 2021 09:23:34 -0300</pubDate>
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			<title>PARASCHÁH 12: WA‘JECHI / וַיְחִי / UND ER LEBTE</title>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 12</span><br /><span style="color: #ff0000;">WA‘JECHI / וַיְחִי&nbsp;/ UND ER LEBTE</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">18. TAG DES 10. MONATS DES JAHRES 5781<br />2 JANUAR 2021</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Be'Reschít/Angelegenheiten/„1.Mose” 47,28 – 50,26<br />Haftaráh: Melachim Alef/1.Könige 2,1&nbsp;– 2,12</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2021 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">HABEN SIE PROBLEME? ELOHÍM HAT DIE LÖSUNG FÜR ALLE IHRE PROBLEME!</span></span></p> <p></div><div class="K2FeedFullText"></p> <p>Jósef hatte einige sehr ernste Probleme in seinem Leben, wesentlich ernster als die Probleme, mit denen wir uns im Leben rumplagen, selbst wenn wir uns einbilden, unsere wären ernster.&nbsp;</p> <p>Doch Elohím löste die Probleme Jósefs, so wie Er unsere löst - oft ohne dass wir es bemerken und oft mit einer Geschwindigkeit die uns in Erstaunen versetzt und uns unendlich erfreut, weil wir darin Seine Hand in unserem Leben wahrnehmen.&nbsp;</p> <p>Jene von uns, die wir Seinen Anweisungen und Geboten zu folgen trachten, brauchen keine Angst zu haben, noch uns zu sorgen, noch brauchen wir die negativen Gefühle, mit denen die meisten Menschen sich herumplagen, weil WIR UNS IN DEN BESTEN HÄNDEN BEFINDEN!&nbsp;</p> <p>Elohím benutzt Menschen die Ihm folgen - und auch Menschen die Ihm nicht folgen – als Instrumente oder Er benutzt den jüdischen Tanách oder die Bibel oder die Medien, um uns zu helfen, um sich uns mitzuteilen und um uns wissen zu lassen, dass Er unsere Bitten und unsere dringenden Bedürfnisse hört, schon bevor wir ein Gebet formuliert haben. Ich nehme an, wir alle sind treue Zeugen dessen, da wir dies bereits persönlich erlebt haben.&nbsp;</p> <p>Um diese Hilfe und Kommunikation leichter zu machen, bieten wir im Folgenden einige Regeln, die uns helfen sollen in unser Beziehung zu Ihm.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">SIEBEN BEDINGUNGEN, UM SEINE HILFE ZU EMPFANGEN</span></p> <p>Die erste Regel/ Bedingung, um überhaupt in der Position zu sein, Seine Hilfe zu empfangen ist, unser Herz offen zu haben, um anderen zu GEBEN und zu HELFEN. Je mehr Hilfe wir geben, umso mehr werden wir von Ihm empfangen, bis zum Überfluss. Wir meinen damit nicht unbedingt Geld, sondern das, was der andere braucht. Das kann Zuneigung sein, Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr oder einfach der tägliche Gruß, es kann Medizin sein, finanzielle Hilfe oder ein Rat, den er nirgends sonst bekommen kann. Dieses GEBEN ist es, was im Erneuerten Bund „Ahaváh-Liebe“ genannt wird, eine Liebe, die von Elohím kommt, mütterliche, bedingungslose Liebe, ein Grundbestandteil Elohíms. Elohím sieht alles und belohnt jeden nach seinem Tun…in dem Maße, wie wir zu geben lernen, und sei es wie die arme Witwe in Lukas 21,2-3 von dem Wenigen das sie hatte. Am Anfang mag das Geben uns schwer fallen, wir stellen Bedingungen: Wer ist dieser, dass ich ihm geben soll von dem was ich habe oder nicht habe?! Warum soll ich geben, wenn mir keiner gegeben hat?! Doch die innige Beziehung zu Elohím räumt solche menschlichen Gedanken aus dem Weg und bringt uns dazu, wie Er will zu handeln: GEBEND.&nbsp;</p> <p>In Matth.5,7 heißt es: „Gesegnet sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen“. Hier ist die Rede von Barmherzigkeit im Allgemeinen, aber auch von denen, die „eine milde Gabe“ geben. Das Wort in griechisch für milde Gabe ist “elémon“ und „elemosínen”, was dem spanischen Wort „limosna“ sehr ähnlich ist. Das Konzept beider griechischen Worte kommt vom Hebräischen, wie wir in unserer spanischen Übersetzung des Erneuerten Bundes (Pacto Renovado de Estudio) erklären.</p> <p>Wir Menschen dagegen spezialisieren uns im Bitten: „Elohím, bitte GIB mir dies!“ oder „GIB mir das!“, weil wir nicht weise sind. Sondern wie geistliche Kleinkinder bitten wir unseren Vater, wie unsere Kinder uns bitten… ununterbrochen.&nbsp;</p> <p>Wenn wir dagegen GEBEN, geschehen scheinbare „Zufälle“: Wir finden das Haus, nach dem wir gesucht haben; oder Elohím segnet uns mit einem Kind, das wir nicht bekommen konnten… Zufall? Nein. Wunder? Wenn Sie wollen, können Sie es so nennen, doch in Wirklichkeit ist es Folge unseres Verhaltens.&nbsp;</p> <p>Die zweite Regel, die wir zu lernen haben ist: Sicherheit zu haben und Frieden/ Schalóm/ שַׁלוֹם und Vertrauen/ Bitachón/ בִּטַחוֹן, dass Elohím unser Rufen hört und dass Er uns geben wird (früher oder später) –WENN ES SEINEM WILLE ENTSPRICHT. Es gibt Dinge, die nicht Sein Wille sind, uns zu geben, und wir sollten lernen, diese zu unterscheiden. Die Mini-Regel in diesem Fall ist: Er gibt uns eher was wir BENÖTIGEN, als was wir WOLLEN, genau wie eine liebende Mutter. Ieschúa selbst sagt in Mr.9,23: „Für den der glaubt, ist alles möglich“</p> <p>Wir haben nicht alle Glauben/ Emunáh/ אֶמוּנָה und nicht alle haben das selbe Niveau von Glauben, wie wir detaillierter in unserer spanischen Übersetzung des Erneuerten Bundes (Pacto Renovado de Estudio) erklären. Als meine Frau und ich gerade erst zu Elohím gefunden hatten, hatte ich nur „Hoffnung“, dass es einen „Gott“ gibt, und dass dieser etwas für uns tun würde. Es mehr als das zu nennen wäre Übertreibung. Doch Elohím erfüllte unsere Erwartungen und gab uns viel mehr als wir erwartet hatten. So wurde unsere geringe „Hoffnung“ zu „Vertrauen/ Bitachón“ und wir wussten nun, was wir von Ihm erwarten konnten. So wächst normalerweise unser Glaube/ Emunáh: wir sehen, was Elohím zu unseren Gunsten tut, und das nächste Mal wenn wir wieder etwas brauchen, erinnern wir uns an all die Male, die Er uns geantwortet hat und wir sind beruhigt, weil wir wissen, dass Er uns hört und dass es keinen Grund gibt, zu zweifeln oder zu verzweifeln.&nbsp;</p> <p>Die dritte Regel, die wir in unseren Charakter integrieren sollten (wenn wir es noch nicht getan haben) ist: nicht zu verzweifeln, nicht nervös zu werden (oft grundlos), und die Dinge nicht auf eigene Faust (mit menschlichen Methoden) zu lösen zu suchen. Wenn wir das nämlich tun, lässt Elohím uns weitermachen und versagen, damit wir zu Ihm um Hilfe kommen, zu unserem liebenden Papa, der alles tun würde, um uns zu geben um was wir Ihn bitten. Wenn wir nervös oder besorgt werden, verstopfen wir die Kanäle, durch die Er zu unseren Gunsten wirkt und der Segen, den wir benötigen dauert länger als nötig, weil wir nicht genug Glauben/ Emunáh in Seine Barmherzigkeit/ Rachmanút/ רַחְמַנוּת haben. &nbsp;</p> <p>Wir sollten nicht vergessen was in Römer 8,28 steht: „Und wir wissen, dass denen, die Elohím lieben, alles zum Guten wird, denen, die nach Seiner Bestimmung gerufen sind“. Dies lehrt uns dass egal ob uns etwas „Gutes“ oder „Schlechtes“ oder „Mäßiges“ passiert, in Wirklichkeit alles zu unserem Besten ist, weil Elohím es gesandt hat und weil Er damit eine gute Absicht für uns hat. Es gab einen berühmten Rabbiner aus Lod (wo sich heute der internationale Flughafen von Israel befindet) der „Nahum aus Gamso“ genannt wurde. Sein Name kommt vom bekannten Spruch „Gam Sú le‘Továh!“/ לְטוֹבָה זוּ גָם / „Selbst dies ist zum Besten!“, obwohl ihm in seinem Leben viele Dinge passierten (die Meisten davon würden wir „schlecht“ nennen). Er litt unter vielen Krankheiten, eine nach der anderen, sein Haus ging zu Bruch, und außerdem ließ der römische Kaiser ihn auch noch festnehmen. Doch zu jedem der Dinge die ihm passierten, sprach er den Satz, der in die jüdische Geschichte eingegangen ist. Wir sollten R. Gamso nachahmen und auch sprechen: „Gam Sú le‘Továh!“ / לְטוֹבָה זוּ גָם / „Selbst dies ist zum Besten!“&nbsp;</p> <p>Die vierte Regel ist: zu verstehen, dass Elohím uns Lösungen gibt, die oft nicht mit dem übereinstimmt, was wir erwarten, und wir fühlen uns dann verlassen und enttäuscht. Nur wenn wir täglich im Gebet und in Seiner Gegenwart sind werden wir verstehen, dass Seine Lösungen das Beste für uns waren, obwohl wir etwas anderes wollten. Oft sind Seine Lösungen ganz anders als unsere.&nbsp;</p> <p>Meinen Sie nicht, dass Jósef Elohím gefragt haben mag, wenigstens einmal: „Elohím, warum erlaubst Du, dass mir all dies Unangenehme passiert?“ Doch es führte zum Besten Jósefs, da er der Zweite nach dem Paróh von Ägypten/ Mitzráim wurde, dem wichtigsten Imperium jener Zeit. Elohím benutzte die Brüder Jósefs, um ihn in den Brunnen zu werfen, damit er von zuhause weg und nach Mitzráim kam, und zu einer bedeutenden Person wurde.&nbsp;</p> <p>Die fünfte Regel ist, dass Elohím große Wunder tut und tun kann und große Veränderungen, und uns Dinge verstehen lässt, die wir vorher nicht verstehen konnten. Und Er bringt uns dazu, Dinge, die uns in der Zeit des Wartens passieren, wertzuschätzen, damit Er uns Seine Lösungen für unser Problem geben kann. Wir sollten aufmerksam sein bei dieser Lehre, da fast niemand merkt, dass dies „im Paket inbegriffen“ ist.&nbsp;</p> <p>NIEMAND versteht alles was passiert, nicht einmal die großen Wissenschaftler, die die großen Theorien der Physik ent-deckt haben, um ein Beispiel zu geben. Andererseits gibt Elohím uns den freien Willen. Das kann gut sein, oder aber verheerend, denn viele Menschen haben es sich selbst genommen, da sie nicht verstehen, was Elohím in ihrem Leben zugelassen hat, und haben sich selbst so das schlimmste Ziel des Universums gewählt: die ewige Hölle.&nbsp;</p> <p>Die sechste Regel ist: zu verstehen, dass die Lösungen Elohíms oft in Begleitung von Anweisungen und/oder Lehren zur Veränderung unseres Charakters kommen, von dem was wir verändern sollten oder hätten tun sollen, um das Problem zu beheben. Diese Anweisungen erreichen uns jedoch nur wenn wir offen dafür sind, sie zu empfangen, oder besser, wenn wir sie direkt von Elohím erbitten im Namen Ieschúas. Wenn wir uns nur darüber beklagen, wie schlecht es uns geht, werden wir keine Anweisungen erhalten noch bemerken, weil wir zu beschäftigt sind, uns zu beklagen.&nbsp;</p> <p>Einer der dramatischsten Fälle, wenn wir uns an seine Stelle stellen, ist Avrahám und der Befehl Elohíms, seinen einzigen Sohn Itzcháq zu töten. Wer von uns hätte den Befehl Elohíms wie Avrahám ohne zu zweifeln angenommen, ohne Elohím in Frage zu stellen noch ungehorsam zu werden, alles nur um das Leben seines einzigen Sohnes zu retten? Avrahám jedoch stellte nichts in Frage, weil er Elohím kannte und spürte, falls er es nicht wusste, dass in Wirklichkeit nichts Böses aus all dem entstehen konnte, weil er sich in Händen eines Guten Elohím befand, und dass alles was dieser tut zu unserem Besten ist.&nbsp;</p> <p>Die siebte Regel ist: jede dieser Regeln umzusetzen wenn wir ein Problem haben, und zu untersuchen, wie gut es uns gelingt!</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 01 Jan 2021 10:22:40 -0300</pubDate>
		</item>
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			<title>PARASCHÁH 11: WA'IGASCH / וַיִּגַּשׁ / UND NÄHERTE SICH</title>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 11</span><br /><span style="color: #ff0000;">WA'IGASCH / וַיִּגַּשׁ&nbsp;/ UND NÄHERTE SICH</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">11. TAG DES 10. MONATS DES JAHRES 5781<br />26 DEZEMBER 2020</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Be'Reschít/ Angelegenheiten/ „1.Mose” 44,18 – 47,27<br />Haftaráh: Hesekiel/ Iechesqél&nbsp;37,15&nbsp;– 37,28</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2020 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p><span style="color: #ff0000;">Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose 45,5</span> <em>„Und nun quält und ärgert euch nicht, dass ihr mich hierher verkauft habt; denn zur Lebenserhaltung hat Elohim mich vor euch her gesandt“.</em></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">DIE GELASSENHEIT/ SCHALWÁH HABEN, DIE WIR IN UNSEREM LEBEN BRAUCHEN</span></span></p> <p></div><div class="K2FeedFullText"></p> <p>Ein stressiges Leben ist mitnichten dasselbe wie ein Leben voller Gelassenheit/ Schalwáh/ שַׁלוָה. Was täglichen Stress von anhaltender Gelassenheit/ שַׁלוָה unterscheidet, sind unsere Gedanken. Welche Art von Gedanken bewegen Sie den lieben langen Tag? Negative? Ängstigende, lähmende? Auf was, von allem, was um Sie her passiert, achten Sie am meisten? Wie sehen Sie die Menschen und Situationen, die Elohim ihnen in den Weg stellt? Als würden sich alle gegen Sie stellen, oder als seien sie aus eigenem Anlass nervös, ohne dass Sie etwas damit zu tun hätten? Stress und fehlende Gelassenheit haben ihren Ausgangspunkt nicht in den Umständen unseres täglichen Lebens, sondern in der Sichtweise und Einstellung, mit der wir die Umstände beurteilen und an sie herangehen. Kurz gesagt: fehlende Gelassenheit/ שַׁלוָה entspringt unseren Gedanken, nicht der uns umgebenden Realität.&nbsp;</p> <p>Es gibt viele Arten, positiv auf das zu reagieren, was uns passiert. Wir können uns zum Beispiel fragen: „Was ist an dieser Situation Gutes? Was kann ich daraus lernen? Welche Veredelung meines Charakters kann daraus entstehen? Wenn es einen Experten darin gäbe, wie würde der diese Situation beurteilen? (Wie hätte Ieschúa sie -in Seinem irdischen Leben im Lande Israel- beurteilt? Wie würde Er an sie herangehen?).&nbsp;</p> <p>Es gibt – ohne dass wir uns dessen bewusst sind – ein bestimmtes Denkschema, das in uns Stress, Sorgen und schlechte Laune verursacht. Unsere Aufgabe ist es, dieses Denkschema zu identifizieren.&nbsp;</p> <p>Es gibt aber auch Gedanken und mentale Bilder, die Gelassenheit/ Schalwáh/ &nbsp;שַׁלוָה und inneren Frieden/ Schalóm pnimí/ פּנׅימׅי שָׁלוֹם, Enthusiasmus und Mitgefühl/ Rachmanút/ רַחמַנוּת in uns wecken. Es liegt an uns, zu wählen, nach welchem Denkmuster wir tagtäglich leben wollen: Negative Gedanken, die Stress in uns verursachen? Oder Gedanken, die uns beruhigen und Gelassenheit/ Schalwáh/ שַׁלוָה und Frieden/ Schalom/ &nbsp;שָׁלוֹם (den wir benötigen, um gesund zu leben)?</p> <p>Achten Sie darauf, welche dieser Denkmuster bei Ihnen Spannungen, Stress und/oder Sorgen verursachen, weil dies zu angeschlagener Gesundheit und zu Krankheit führen kann, wie z.B. Blutdruckschwankungen oder Magenprobleme (z.B. ein Magengeschwür).&nbsp;</p> <p>Außerdem sollten wir auch darauf achten, welche Denkmuster in uns Schalwáh/ Gelassenheit, Ruhe und Oscher/ Freude verursachen. Dies wird uns helfen, bewusst zu entscheiden, in welchem Zustand wir uns befinden wollen. Der nächste Schritt ist, uns kontinuierlich auf jene Art von Gedanken zu konzentrieren, die gut für unsere Gesundheit sind, sowohl für die mentale, wie für die physische.&nbsp;</p> <p>Es ist wichtig, jeden Tag darum zu beten und Elohim unsere Gedanken zu übergeben, indem wir Ihn bitten, dass Er jeden negativen Gedanken und jede negative Reaktion von uns nimmt und stattdessen positive Gedanken und Reaktionen auf alles, was uns täglich begegnet und passiert, in unser Bewusstsein bringt.&nbsp;</p> <p>Wir müssen verstehen, dass es unsere Gedanken sind, die unsere Emotionen und Gefühle verursachen, positive wie negative (Stress, Sorge oder Nervosität). Indem wir unsere Gedanken verändern, verändern wir automatisch unseren Gemütszustand. Warum ist das so? Weil unser Nervensystem auf unsere Gedanken reagiert, in dem Drang, uns vor dem „Bösen“, vor dem wir uns fürchten, zu schützen, und deshalb werden wir nervös. Wir müssen unser Nervensystem „zähmen“ indem wir ihm „zeigen“, dass alles von Elohim kommt und dass deshalb - auf lange Sicht - alles gut ist, gerade weil alles von Ihm kommt und Er uns liebt.&nbsp;</p> <p>Schreiben wir doch unsere Denkmuster einmal nieder, wie sie in unseren Köpfen und Emotionen ablaufen. Dies wird uns die Möglichkeit geben, diese Muster zu verändern und positivere Denk- und Gefühls-Muster zu entwickeln, die uns zu jener inneren Gelassenheit/ Schalwáh/ שַׁלוָה verhelfen werden, die wir brauchen. Dies sollte von täglichem Gebet zu Elohim um mehr und mehr Schalwáh begleitet sein, und um mehr und mehr Weisheit/ Chachmáh, um uns dahin zu bringen.&nbsp;</p> <p>Wir sollten uns davor hüten, die negativen Denkmuster unserer Familienangehörigen oder anderer nachzuahmen, die von negativen Denkmustern dominiert sind, und die wir unbewusst übernehmen, weil wir meinen, sie hätten Recht in dem, was sie sagen. Wir alle haben Sichtweisen, die wir uns in der Kindheit angeeignet haben, beeinflusst von den Eltern, von Freunden oder von etwas, was wir erlebt, gelesen oder gesehen haben. Lassen Sie uns das, was davon negativ ist, aus unserer Persönlichkeit entfernen. Ein Muster könnte etwa Folgendes sein: „Jedes Mal, wenn mir dies oder das passiert, muss ich in Stress geraten“, oder Ähnliches.&nbsp;</p> <p>Unser Blick sollte auf die Gelassenheit/ Schalwáh/ &nbsp;שַׁלוָה gerichtet sein. Wir können zu uns selbst sagen: „Ich möchte gelassener sein“, und beten: „Elohim, ich bitte Dich um Deine Gelassenheit in meinen Reaktionen und in meinem Herzen“, und proklamieren: „Mit der Hilfe Elohims/ be‘Esrát Elohim werde ich den ganzen Tag und jeden Tag gelassen sein“.&nbsp;</p> <p>Auf der anderen Seite – als Lösung, und wie unsere Leser bereits wissen – hat jeder Buchstabe des Alefbéts eine bildhafte Bedeutung. In einem Wort können die Buchstaben eine enorme Bedeutung offenbaren und klarer machen, was wir zu verstehen suchen. Und das ist auch der Fall mit dem Wort „Schalwáh“/ שַׁלוָה (hebräisch wird von rechts nach links geschrieben und gelesen). Der Buchstabe Schin (שׁ) bedeutet unter anderem: „zerstören, zerbrechen“. Der Buchstabe Lámed (ל) bedeutet in diesem Fall anschaulich: „verändern“. Der Buchstabe Waw (ו) bedeutet hier: „sich an einem Ort niederlassen“. Und schließlich bedeutet der Buchstabe Hei (ה) hier: „die Gottheit“.&nbsp;</p> <p>Veranschaulicht bedeutet „Schalwáh/ שַׁלוָה“ also: „Die delegierte Autorität, die Macht Elohims, um zu zerstören und zu verändern (was in unserem Inneren, d.h., in unserem Geist, unserer Seele –Verstand und Gedanken- und unserem Leib festgelegt ist) und dort die Gottheit (Ieschúa) wohnen zu lassen“.&nbsp;</p> <p>Hier haben wir also einen Schlüssel, um die so ersehnte Gelassenheit/ Schalwáh/ &nbsp;שַׁלוָה zu erlangen! In uns ist „etwas“, was wir zuerst zerstören müssen, um jene ersehnte Gelassenheit/ Schalwáh/ &nbsp;שַׁלוָה haben zu können. Schauen wir uns nun einmal die positiven Charakter-Eigenschaften/ Midót an, die in der „Zusammenstellung“ des Schalóms/ Friedens und der inneren Schalwáh/ Gelassenheit eine Rolle spielen.&nbsp;</p> <p>Es sind, wie gesagt, unsere Gedanken, die schlussendlich entscheiden, wie wir uns fühlen, nicht die objektive Realität. Um nur ein Beispiel zu geben: Es gibt Arme, die sich nicht schlecht fühlen, und andere haben alles Geld der Welt, sind dagegen ständig deprimiert.&nbsp;</p> <p>Wir sollten IMMER und in allem, was uns passiert nach positiven, kreativen Einstellungen und Perspektiven suchen. Experten in diesem Bereich analysieren ihren jeweiligen Gemütszustand. Und wenn er nicht positiv ist, wenn sie nicht die Gelassenheit finden, die sie in ihrem Leben suchen, wählen sie bessere Einstellungen, positivere Perspektiven oder Sichtweisen, selbst in total negativen Situationen. Es gibt für alles einen Vergleich! Vergleichen Sie das „Problem“, mit dem Sie sich gerade herumplagen, mit den Problemen eines Blinden oder mit denen von jemandem, der 10 Operationen nacheinander über sich ergehen lassen musste. Sie werden sich sofort ‘bevorteilter fühlen‘, und Elohim danken können, dass Sie sehen können und nicht schmerzgeplagt im Krankenhaus liegen!&nbsp;</p> <p>Die Gelassenheit/ Schalwáh/ שַׁלוָה ist eng verbunden mit dem Segen/ Bracháh/ בּרָכָה Elohims. Messianische Juden zu sein ist, falls wir das noch nicht kappiert haben sollten, schon ein großer Segen. Elohim hat aber noch viele andere Segnungen/ Brachót für uns bereit, die nur darauf warten, dass wir unsere Wege in Ordnung bringen. Es gibt alle möglichen Arten von Brachót: geistliche (dies sind die kostbarsten, weil sie ewig sind), mentale und emotionale, physische und materielle, die auch nicht zu verachten sind, weil sie uns erlauben, die geistlichen zu vermehren. Diese erreicht uns oft nicht, weil uns „die Zeit fehlt“, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, zu arbeiten, um gerade einmal über die Runden zu kommen. Der Segen/ Bracháh ist ein Bestandteil der Schalwáh/ &nbsp;שַׁלוָה, aber nicht der einzige.&nbsp;</p> <p>Ein weiterer Bestandteil ist das Mitgefühl/ Rachmanút/ רָחמָנוּת. Wenn wir mit Rachmanút wandeln, werden wir weniger auf die Defekte unserer Familienangehörigen oder unserer Mitmenschen im Allgemeinen blicken. Wir werden einfach jeden so annehmen, wie er ist, und wegen dem Mitgefühl/ Rachmanút Elohims nicht darauf schauen, dass sie nicht perfekt sind – wir sind es ja auch nicht! In manchen Fällen, ist es auch wichtig, Rachmanút mit uns selbst und anderen zu haben, besonders mit denen, die uns „auf die Palme bringen“, denn die sind es, denen es wirklich schlecht geht, nicht uns.&nbsp;</p> <p>Viele von uns sind sich selbst gegenüber wesentlich strenger als anderen gegenüber und darum nie zufrieden mit ihrem eigenen Ich. Dies nimmt uns viel vom Frieden/ Schalóm/ שָֹלוֹם, den Elohim uns geben will, während wir damit beschäftigt sind, uns die Schuld an allem zuzuschreiben. Es ist gut, sich selbst zu kritisieren, wenn es einen Grund dafür gibt. Es ist jedoch nicht gut, sich selbst zu plagen wegen Dingen, die man falsch gemacht hat (wer macht schon keine Fehler!), oder wegen Geschehenem zu jammern. Wir sollten vielmehr Elohim in diesem Fall um Rachmanút uns selbst gegenüber bitten und darum, dass wir uns selbst vergeben können und weiter den Berg / Har Tzión hochsteigen, auf dem Er sich befindet.&nbsp;</p> <p>Ein vierter Bestandteil der Gelassenheit/ Schalwáh ist die Güte/ Ain tov/ עַין טוֹב. „Ain tov“ bedeutet wortwörtlich „gutes Auge“ (wie in Matth.6,22). Abgesehen von „Güte“ bedeutet es u.a. auch „positives Denken“. „Wenn dein Auge gut ist…“ hätte richtig übersetzt werden müssen: „Wenn du großzügig (oder freigiebig) bist…“ –es handelt sich hier nämlich um einen hebräischen Ausdruck, um eine hebräische, nicht um eine griechische oder aramäische Redewendung, wie viele lehren.&nbsp;</p> <p>Wir werden alle von Elohim „geformt“. Diejenigen, die „gütig“ sind, die ein „Ain tov/ gutes Auge“ haben, sehen uns also als Teil eines Prozesses. Diejenigen jedoch, die „böswillig“ sind, die ein „Ain ráh/ עַין רָעה/ böses Auge“ haben (vielleicht weil sie es sich unterwegs angeeignet haben), sehen nur auf unsere Defekte, und versuchen, diese überall zu verbreiten, damit alle uns defekt wahrnehmen. Hier greift die Ahaváh/ אָהָבָה/ selbstlose Liebe Elohims ein. Wir sollten täglich um Ahaváh beten, um andere mit Güte/Ain tov sehen zu können, um sie zu sehen, wie sie einmal sein werden, nicht wie sie jetzt sind.&nbsp;</p> <p>Fünftens heißt es in Ieschaiahu/ Jes.26:3: „Den in Dir ruhenden und auf Dich vertrauenden Verstand/ Sinn, bewahrst Du (mit) Schalóm Schalóm/ vollständigem Frieden“. Dies ist der Gipfel der Gelassenheit/ Schalwáh. Wir kennen diesen Vers nicht von Geburt an, noch praktizieren wir ihn, deshalb sollten wir ihn heute, an diesem Schabbát umsetzen. Im Grunde genommen ist das simpel: alle Gelassenheit/ Schalwáh der Welt kommt von Elohim, und von sonst niemandem. Wir sollten also zu Elohim beten, dass Er Ieschúa in jeden Bereich unseres Verstandes, Herzens, Geistes und Leibes schickt, damit Er sie einnimmt, und dass Ieschúa sie dem Widersacher/ ha‘satan entreißt, der sie bis heute besetzt hält. (Erinnern wir uns an die oben grafisch dargestellte Bedeutung des Wortes „Schalwáh“):</p> <p>„Die delegierte Autorität, die Macht Elohims, um zu zerstören und zu verändern [was in unserem Inneren, d.h., in unserem Geist, unserer Seele (Verstand und Gedanken) und unserem Leib festgelegt ist] und dort die Gottheit [Ieschúa] wohnen zu lassen“.</p> <p>Was wir tun müssen ist also: anfangen, jeden Tag darum zu beten, dass Elohim beginnt, uns die Macht des Widersachers über all jene Bereiche unseres dreiteiligen Seins (Geist, Seele und Leib) zu zeigen und diese dann zu zerstören. Der wichtigste Bereich in diesem Sinne ist unsere Seele, die unser Herz und unsere Gedanken mit einschließt. Zum Beispiel: Welche Gebote/ Mitzwót/ מִצווֹת erfüllen Sie und welche nicht? Nehmen Sie Ihre Toráh und beginnen Sie, die Gebote noch einmal durchzulesen, um jene Gebote/ Mitzwót aufzuschreiben, die Sie NICHT erfüllen, angefangen bei den Zehn Geboten/ Asaráh Mitzwót. Der Schabbát ist ein sehr guter Tag für diese Art von mentalen und geistlichen Aufgaben. Welche schlechten Gewohnheiten und Süchte sind bei Ihnen noch immer zu finden? Welche Defekte beklagen Ihre Familienangehörigen bei Ihnen am meisten? Stellen Sie eine Liste auf und beginnen Sie bei den schlimmsten. Beten Sie zu Elohim und bitten Sie Ihn, dass Er Sie davon befreien möge. Diese Aufgabe ist nicht von heut auf morgen erledigt. Es wird JAHRE dauern, die schwersten loszuwerden. Und in vielen Fällen wird seelische Heilung und geistliche Befreiung nötig sein.&nbsp;</p> <p>Wie sieht es mit Ihren Gedanken aus? Sind die meisten davon positiv oder negativ? Nehmen Sie sich einmal 24 Stunden Zeit und untersuchen Sie, welche Gedanken Ihnen in diesem Zeitabschnitt in den Sinn kommen und schreiben Sie sie auf, um jene Bereiche zu entdecken, in denen Sie höchstwahrscheinlich Probleme haben, und übergeben Sie Elohim diese im Gebet. Haben Ihre negativen Gedanken mit persönlichen Problemen zu tun? Mit Problemen bei der Arbeit? Mit Mitmenschen oder Familienangehörigen?&nbsp;</p> <p>Bitten Sie Elohim, dass Er Ihre Gedanken, Ihre Wünsche und Ihre Einstellung reinigt. Bitten Sie um Heiligkeit/ Qeduscháh/ קֵדוּשָׁה in Ihrem Leben. Stellen Sie eine Gebetsliste für das tägliche Gebet zusammen, das all diese Bitten einschließt, damit Sie jeden Tag daran denken. Nachdem Sie die Defekte gefunden haben, sollten Sie jedem einzelnen absagen, bis Sie empfinden, dass diese keinen Einfluss mehr auf Ihr tägliches Leben haben. Oft ist geistliche Befreiung dazu notwendig. Bitten Sie gegebenenfalls Ihren messianischen Rabbiner darum.&nbsp;</p> <p>Wie kann man wissen, ob man die richtigen Gedanken hat oder nicht? Einer der Kriterien ist, ob mir diese Gedanken Gelassenheit/ Schalwáh bringen oder nicht. Wenn sie mich nervös machen oder in Stress versetzen, dann deutet dies darauf hin, dass dies ein Bereich mit Problemen ist. Diese Gedanken sollte ich Elohim täglich übergeben und Ihn darum bitten, diese Gedanken aus meinem Kopf zu entfernen und durch das Gegenteil zu ersetzen.&nbsp;</p> <p>Diese tägliche Arbeit ist die wahre Freiheit von dem Widersacher/ ha‘satán. Die Bereiche, die er erobert und jahrelang unter seiner Gewalt gehalten hat, können und sollen in den Besitz Elohims übergehen. Dies sollte in dieser Angelegenheit unser Ziel sein.&nbsp;</p> <p>Zurück zu Ieschaiahu/ Jes.26:3: „Den in Dir ruhenden und auf Dich vertrauenden Verstand/ Sinn, bewahrst Du (mit) Schalóm Schalóm/ vollständigem Frieden“. Wenn wir unsere geistlichen Hausaufgaben gemacht haben, werden wir jetzt der Erfüllung dieses Verses in unserem Leben näher sein, weil viele Bereiche, die der Widersacher/ ha‘satán vorher in der Hand gehabt hat (obwohl wir auf der Seite Elohims waren), nun Elohim gehören.&nbsp;</p> <p>Nachdem wir das Negative entfernt haben, sollten wir nun das Positive einfügen. Es gibt NICHTS positiveres, als den Versuch, diesen Schlüsselvers aus Ieschaiahu/ Jes.26,3 zu erfüllen: dass unser Verstand sich anstrengt, im Verstand ADONAIs zu ruhen. Dies ist eine äußerst wichtige geistliche Übung für unser geistliches Wachstum. Man könnte sagen, dass dies – besonders für jene, die KEINE Gelassenheit/ Schalwáh haben – der einzige geistliche Schlüssel ist, oder zumindest der wichtigste, um solch hohen Segen/ Bracháh zu erlangen: die Gedanken ADONAIs zu kennen und an ihnen teilzuhaben. ADONAI will, dass wir das tun. Es liegt an unserem Wollen, nicht an Seinem. Er hat Seinen Willen schon in Ieschaiahu/ Jes. kundgetan.&nbsp;</p> <p>Zum Abschluss: Diejenigen von uns, die dies tun, werden die Schalwáh/ Gelassenheit erlangen, nach der wir uns im Grunde genommen alle sehnen.</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 11:12:38 -0300</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>PARASCHÁH 10: MI‘QETZ / מִקֵּץ / NACH ABLAUF</title>
			<link>https://beitshalom.org/index.php/articulos/las-parashot/deutsche-parashot/item/709-paraschah-10-mi-qetz-nach-ablauf</link>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 10</span><br /><span style="color: #ff0000;">MI‘QETZ&nbsp;/ מִקֵּץ&nbsp;/ NACH ABLAUF</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">4. TAG DES 10. MONATS DES JAHRES 5781<br />19 DEZEMBER 2020</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Be'Reschít/ Angelegenheiten/ „1.Mose” 41,1&nbsp;– 44,7<br />Haftaráh: Melajím Álef/ 1.Könige&nbsp;3,15 – 4,1</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2020 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">ELOHÍM BELOHNT UNSERE GUTE HALTUNG</span></span></p> <p>&nbsp;</p> </div><div class="K2FeedFullText"> <p>&nbsp;</p> <p>Elohím schenkt uns große Segnungen/ Brachót/ בְּרָכוֹת und tut Wunder zu Gunsten jener, die wir Seine Gegenwart in unserem Leben haben, wie Er es mit Josef getan hat. Als der Pharóh von Ägypten/ Mitzráim die Haltung und das Verhalten Josefs gegenüber seinen Bedürfnissen und sein Verhalten sah, da gefiel er ihm, und als Folge davon hatte Josef/ יוֹסֶף ein erfolgreiches Leben im Dienst des Monarchen Ägyptens/ Mitzráim als zweitmächtigster Mann im Reich.&nbsp;</p> <p>Die Haltung Josefs (die wir in Be‘R./ „1.Mose“ 41,15-16 sehen) zeigt uns, zum einen, das Herz Josefs - willig, zu helfen und nützlich zu sein - und zum anderen, stellte er Elohím als den Geber von allem vor und nicht sich selbst als Josef, der Mann der Lösungen.</p> <p>Unsere Haltung zeigt wer wir sind und macht uns erfolgreich (oder erfolglos) in unserer Beziehung zu Elohím und unseren Mitmenschen.&nbsp;</p> <p>In manchen Gesellschaften der Geschichte (und auch heute) ist Wissen und Können der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man etwas kann hat man´s in der Hand. In anderen Gesellschaften ist der Schlüssel, die richtigen Leute zu kennen (Beziehungen) nicht das Können. Doch es gibt einen Schlüssel, der den Erfolg dauerhaft macht, nicht nur der Schlüssel, der die Tür zu einer erfolgreichen Laufbahn oder einer fruchtbaren Beziehung öffnet. Dieser Schlüssel ist die Haltung. Alles beginnt mit einem Gedanken. Der Gedanke bringt die Emotionen und die Folge ist eine bestimmte Haltung, die sich zuletzt im Verhalten zeigt. Gedanke-Emotionen-Haltung-Verhalten. Es ist unsere Haltung die bestimmt, ob wir erfolgreich oder erfolglos, besorgt oder getrost sind, und es liegt in unserer Hand, jeden Schritt dieses Prozesses zu kontrollierren.&nbsp;</p> <p>Die erste Haltung Josefs war: zu helfen und Elohím alle Ehre/ Kavód/ כַּבוֹד zu geben.</p> <p>Die zweite Haltung Josefs war: das Verhalten, das er hatte als seine Brüder vor ihm erschienen (Be’R./ „1.Mose“ 42,7-8). Obwohl er sie erkannte, sie ihn jedoch nicht, redetet er zuerst hart zu ihnen und fragte sie, woher sie kämen. Später, in Vers 24 sehen wir dass Josef sich zurückzieht und weint und beschließt ihre Säcke mit Korn zu füllen und jedem sein Geld zurückzugeben. Und er gab ihnen Nahrung mit auf den Weg. Diese Haltung, als Mensch und in schweren Situationen, steckt tief in uns. Ebenso die Interpretation der Brüder, die wir in Vers 28 sehen, wo diese mit Jaaqóv/ יַעָקֹב reden und ihm sagen, dass sie hart und als Spione behandelt worden sind. Das waren Josefs Worte.&nbsp;</p> <p>Diese Haltungen beginnen, wie wir oben schon sagten, mit unserer Art zu denken, dann mit unseren Emotionen, was zu den unterschiedlichen Haltungen und Verhaltensweisen führt.&nbsp;</p> <p>Elohím berät uns jedoch, damit wir gesunde Haltungen für uns und andere erlangen. Diese finden wir u.a. in 1.Thess.5,16-18 „Seid allezeit fröhlich! Betet ohne Unterlass! Seid für alles dankbar; denn das ist der Wille Elohíms für euch, in Ieschúa ha‘Maschíach“.&nbsp;</p> <p>Zu verstehen, was in Römer 8,28 steht ist sehr wichtig, um all das zu verstehen, was uns passiert. „Wir wissen aber, dass denen, die Elohím lieben, alle Dinge zu ihrem Besten dienen, das heißt, jenen, die nach Seinem Vorsatz berufen sind“.&nbsp;</p> <p>Den nächste Punkt finden wir in Jer./ Irmeiáhu 29,11 „Denn Ich weiß, was für Gedanken Ich über euch habe, spricht ADONÁI, Gedanken des Friedens/ Schalóm und nicht des Leides, euch den Ausgang zu geben, den ihr erhofft“.&nbsp;</p> <p>In Jes./ Ieschaiáhu 55,8-9 finden wir das Wort, das wir immer vor uns haben sollten, weil es unseren Glauben/ Emunáh/ אֶמוּנָה und unsere Treue zu Elohím erhalten wird. „Denn Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht Meine Wege, spricht ADONÁI; sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch Meine Wege höher als eure Wege und Meine Gedanken als eure Gedanken“.&nbsp;</p> <p>Und ein weiterer Rat, den wir immer beachten sollten ist Ps./ Teh.34,13-15+20 &nbsp;(12-14+19): „Wer ist der Mann, der Leben begehrt, und Tage möchte, um das Gute/ Tov zu sehen? Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht Trug reden, weiche vom Bösen und tue Gutes/ Tov/ טוֹב, suche Frieden/ Schalóm/ שַׁלוֹם und jage ihm nach!“ „Der Gerechte hat viel zu leiden; aber ADONÁI rettet ihn aus dem allem“.</p> <p>Dies ist nur eine Zusammenfassung von all dem, was wir tagtäglich einüben sollten, um uns, wie Josef, eine gute Haltung zu bewahren, und wie er den Segen/ Bracháh/ בְּרָכָה Elohíms in unserem Leben zu haben. Beginnen wir doch einfach damit, diese Haltungen einzuüben und daran zu arbeiten:&nbsp;</p> <ol> <li>immer fröhlich sein</li> <li>beten</li> <li>danken in allem und für alles was uns passiert</li> <li>uns bewusst machen, dass alles, was uns passiert, zu unserem Besten ist, wenn wir Elohím wirklich lieben</li> <li>nie vergessen, dass Elohim immer Gedanken des Friedens/ Schalóm (und nicht böse Gedanken) hat, egal was wir gerade durchmachen.</li> <li>uns immer vergegenwärtigen, dass Elohím andere Gedanken und Wege hat als wir, dass diese aber immer besser für uns sind.</li> <li>und als Letztes, wenn wir wirklich Leben/ Chaím/ חַיִים haben und das Gute/ Tov sehen wollen -in unserer Familie und in unsererm eigenen Leben- dann benötigen wir die Weisheit/ Chachmáh/ חַכְמָה: unsere Zunge vor Bösem zu bewahren und keinen Trug zu reden; uns fernzuhalten vom Bösen und stattdessen Gutes zu tun; Seinen Frieden/ Schalóm zu suchen und ihm zu folgen, in der Gewissheit, dass Er uns immer helfen und uns befreien wird von allem, was für unser Leben nicht gut ist.&nbsp;</li> </ol> <p>Die beste Entscheidung, die wir im Leben treffen können -nachdem wir diese Worte gelesen haben- ist, uns der Veränderung zu verpflichten und Zeugnis zu sein dafür, dass Elohím in uns lebt und unser Leben dirigiert. Dafür sollten wir all diese Gebote umsetzen, die Elohím uns anbietet, damit wir ein Leben leben können, das sich vom Leben der (nicht- oder anders-gläubigen) Umwelt unterscheidet, ein Leben in dem Sein Segen gegenwärtig ist, sowohl in schweren Zeiten –wie bei Josef- wie in guten Zeiten –wie jene, als der Pharóh Josef über Ägypten/ Mitzráim setzte, und Elohím ihm die Gelegenheit gab, seinen Brüder zu helfen, weil seine Haltung vor Elohím die richtige war, selbst wenn er zuerst Härte gegen sie an den Tag legte.</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 11:25:31 -0300</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>PARASCHÁH 9: WA'IESCHÉV / וַיֵּשֶׁב / UND WOHNTE</title>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 9</span><br /><span style="color: #ff0000;">WA'IESCHÉV&nbsp;/ וַיֵּשֶׁב&nbsp;/ UND WOHNTE</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">26. TAG DES 9. MONATS DES JAHRES 5781<br />12 DEZEMBER 2020</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Be'Reschít/ Angelegenheiten/ „1.Mose” 37,1&nbsp;– 40,23<br />Haftaráh: Amós&nbsp;2,6&nbsp;– 3,8</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2020 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">UNSER ALLTÄGLICHES VERHALTEN</span></span></p> <p></div><div class="K2FeedFullText"></p> <p>Obwohl Elohím in Ägypten/ Mitzráim mit Josef war und ihm Gelingen gab sind ihm dort einige sehr harte Dinge passiert, wie wir in Be‘Reschít/ Am Anfang/ „1.Mose” 39,2-3 lesen können. Wie die Toráh es klar sagt, kam er überall und bei allen gut an (39,4). Elohím segnete sogar das Haus des Ägypters (39,5) einzig und allein weil Josef dort war. Die Frau seines Herrn bedrängte ihn, mit ihr zu schlafen, aber Josef weigerte sich und verließ eilig den Raum. Dabei ließ er ein Kleindungsstück zurück, das die Frau benutzte, um ihn anzuklagen, dass er es gewesen sei, der mit ihr habe schlafen wollen (39,17-19). &nbsp;</p> <p>Betrachten wir uns diese Situation von außen (objektiv), sehen wir die große Gefahr, die der Ruf Josefs lief, und wie jene, welche die Frau des ägyptischen Herrn hörten, Josef gesehen haben mögen. Wem würden Sie glauben, Josef oder der Frau des Ägypters? Die Toráh sagt uns jedoch die Wahrheit: es war die Frau des Ägypters, welche zur Sünde zu verleiten suchte und nicht Josef. Josef ließ sich nicht zur Sünde zerren, einzig und allein deshalb, weil er wusste, dass Elohím alles sieht was passiert, und weil er sich rein halten wollte vor Elohím.&nbsp;</p> <p>In unserem Leben gibt es ähnliche Situationen, wo der Ruf eines Menschen der mit Elohím geht, auf dem Spiel steht. Und die Mitmenschen nehmen natürlich die einfachste Erklährung, selbst wenn die Dinge nicht ganz so sind… wie im Fall Josefs, der keinerlei Schuld hatte. Außerdem ist Josef ein gutes Beispiel davon, wie wir auf Versuchungen reagieren sollten: mit Furch vor Elohím.&nbsp;</p> <p>Folge der Lüge war, dass Josef ins Gefängnis kam. Aber selbst da war Elohím mit ihm (39,23). Und er bekam die Verantwortung über alle anderen Gefangenen übertragen.&nbsp;</p> <p>&nbsp;Eine der Lehren, die wir aus dieser Episode ziehen können ist: dass Elohím, wenn wir mit Ihm sind, die Dinge in die Hand nehmen und uns helfen wird, den Missverständnissen zu entkommen, egal wie schwerwiegend diese auch sein mögen.&nbsp;</p> <p>Eine weitere Lektion hat mit dem Feind zu tun. Wenn wir im Rahmen dessen, was Elohím uns als Lebensstandart geboten hat, bleiben (wie im Fall Josefs) und nicht tun, was die Umwelt uns praktisch vorschreibt, dann kann es geschehen, dass der Feind es uns schlecht gehen lässt weil wir den Willen Elohíms und das Richtige getan haben. Genau das ist Josef passiert.&nbsp;</p> <p>Eine dritte Lektion hat mit dem Endresultat zu tun. Wenn wir mit Elohím sind und uns an Seine Anordnungen halten, dann wird am Ende alles gut; und alles beinhaltet außerdem eine Lehre für uns, wenn wir sie zu finden wissen.&nbsp;</p> <p>Eine vierte Lektion hat damit zu tun, sich an die Wahrheit zu halten. Die Frau Potifars log und berichtigte ihre Lüge nie. Dies brachte Josef eine ungerechterweise lange Zeit im Gefängnis ein. Wir sollten immer die Wahrheit reden.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">EIN PAAR LEKTIONEN FÜRS LEBEN, DIE JOSEF SCHON GELERNT HATTE</span></p> <p>In Kol.3,12-17 finden wir ein paar Lebensregeln, die Ieschúa-Elohím uns gegeben hat. Wenn wir uns an sie halten, werden wir von Elohím beschirmt leben, wie Josef, und werden Seinen Schutz genießen, egal was der Feind gegen uns plant.&nbsp;</p> <p>Kol.3,12: „Ziehet nun an, als Auserwählte Elohíms, Heilige und Geliebte, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld“.&nbsp;</p> <p>„Anziehen“ ist ein Hebraismus und bedeutet „sich verhalten“: nehmt die Einstellung und die Gewohnheit Auserwählter Elohíms an, die für Ihn ausgesondert sind. Wenn wir uns von Ihm erwählt und für Ihn ausgesondert fühlen, dann werden unser Verhalten und unsere Vision des Lebens total anders sein als die jener, die sich von der andersgläubigen Umwelt leiten lassen und nur nach außen mit Elohím sind (sie behaupten es, sind es aber nicht innig und von Herzen, indem sie jedes Wort und jede Anweisung von Ihm befolgen) oder die jener, die Ihn einfach nicht kennen.&nbsp;</p> <p>Warum steht hier „herzliches“ Erbarmen? Weil wir oft im Leben großes Erbarmen benötigen, um jenen zu vergeben, die uns (oft nicht-wieder-gutzumachenden) Schaden zugefügt haben. Elohím verlangt jedoch von uns dieses Erbarmen, wie Er es uns gegenüber hat, ein unendliches Erbarmen, voller Vergeben und Liebe.&nbsp;</p> <p>Die Freundlichkeit, von der hier die Rede ist, ist: alles gutgemeint zu sehen, mit einer positiven Einstellung, die bereit ist, von vornherein selbst das Schädliche und Bösgemeinte als gut zu empfinden, weil wir auf der Seite Elohíms stehen und Er so ist. Er hat all diese Charaktereigenschaften/ Midót/ מִדוֹת.&nbsp;</p> <p>Wir wollen hier nun die Geduld ansprechen. Genau wie Elohím benötigen wir ein großes Maß an Geduld mit jenen, die Jahre brauchen, um etwas zu lernen, wofür andere nur Tage oder Monate brauchen. Wir sollten verstehen lernen, dass wir nicht alle im selben Rhythmus leben und empfinden. Manche von uns verändern sich schnell. Andere brauchen Jahre, um nur einen Bruchteil zu verändern und sich der Wahrheit Elohíms, die man uns zeigt und lehrt, anzupassen. Doch auch dies sollten wir als Teil der Menschheit annehmen, die Elohím zu Seiner Ehre geschaffen hat.&nbsp;</p> <p>Kol.3,13: „ertragt einander und vergebet einander, wenn einer gegen den andern etwas zu beklagen hat. Gleichwie Maschíach euch vergeben hat, also auch ihr“.&nbsp;</p> <p>Unter uns messianischen Juden sollten wir einander erst recht vergeben und einander ertragen, wie es sich für Glaubensgeschwister gehört. Unser Temperament kann uns in einem Augenblick explodieren lassen. Doch sollten wir dafür Buße tun und jenen vergeben, die uns so gereizt haben, dass wir aus der Haut gefahren sind, indem wir sie ertragen und ihnen vergeben, genau wie Elohím uns erträgt und vergibt, wenn wir Seine Vergebung und Seine Hilfe wollen. Wir haben nicht alle dasselbe Temperament und denselben Charakter. Jedoch sollen wir alle dieselbe Ausdauer und Vergebungsbereitschaft gegenüber unseren Familienangehörigen und Glaubensgeschwistern entwickeln.&nbsp;</p> <p>Kol.3,14: „Über all dies aber ziehet an die Liebe, welche die perfekte Verbindung ist“.&nbsp;</p> <p>Die geistliche Liebe Elohíms zusammen mit unserem Willen bilden die perfekte Verbindung zwischen den Menschen, die mit Elohím wandeln, denn Elohím ist voller Liebe und Erbarmen. Aus Ihm fließt all dies, umgeben von einem Licht, das durchdrungen ist von diesen Gefühlen und von Macht von Oben. „Die Liebe kann alles, erträgt alles, versteht alles, schließt alles mit ein, vergibt alles“.&nbsp;</p> <p>Wir dürfen darum bitten, dass diese geistliche Liebe Elohíms uns täglich und den ganzen Tag lang begleiten möge, um so die Angriffe des Feindes und die Prüfungen, denen wir ausgesetzt sind, ertragen zu können.&nbsp;</p> <p>Kol.3,15: „Und der Friede/ Schalóm Elohíms regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem einzigen Leib; und seid dankbar!“&nbsp;</p> <p>Der Friede/ Schalóm Elohíms kommt von Ihm und nicht aus unserer fleischlichen und unvollkommenen Natur. Er ist ewiger, unveränderlicher tiefer Friede/ Schalóm/ שָׁלוֹם und Liebe/ Ahaváh/ אָהָבָה. An Seinen Frieden/ Schlalóm müssen wir uns wenden, wenn er uns fehlt und wenn die Schicksalsschläge in unserem Lebens uns diesen Frieden/ Schalóm rauben, der alles beruhigt, der alles überdeckt.&nbsp;</p> <p>Kol.3,16: „Das Wort des Messias/ Maschíach wohne reichlich in euch, indem ihr einander mit aller Weisheit/ Chachmáh lehret und ermahnet; Elohím von Herzen Loblieder/ Tehilím, Hymnen und geistliche Lieder singend“.&nbsp;</p> <p>Ieschúa ha‘Maschíach wohnt bereits in unserem Geist/ Rúach. Wir wissen es oft nur nicht oder leben so, als wüssten wir es nicht. Wir ignorieren Ihn, und verpassen so einen geistlichen Schatz, der in uns lebt und unser Leben regieren könnte und sollte: Sein in Seinem Wort ausgedrückter Wille, sowohl in Lobliedern, wie in Liedern in geistlichen Sprachen.&nbsp;</p> <p>Kol.3,17: „Und alles, was ihr tut, sei es mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen Ieschúas, unseres Herrn, und danket Elohím-Vater durch Ihn“</p> <p>Dies ist die letzte Lehre dieses Abschnittes: alles was wir tun, „be‘Schém Ieschúa ha‘Maschíach/ im Namen Ieschúas des Messias“ zu tun. Dies bedeutet, offiziell alles für Ihn zu tun, immer für Ihn, unserem Aba/ אָבָּא/ Papi dankend indem wir Ieschúa in uns lebend haben, in unserem Geist/ Rúach/ רוּחַ.&nbsp;</p> <p>Alles Aufgezählte sollten wir im täglichen Gebet durch das in Kol.1,9-11 zu Lesende erbitten: beten, indem wir darum bitten, erfüllt zu werden mit der Erkenntnis Seines Willens in aller Weisheit und geistlichem Verständnis/ Vináh, damit wir uns verhalten wie es Ihm gefällt, in allem guten Werk/ Mitzwáh Frucht tragend und täglich wachsend in der Erkenntnis Elohíms, gestärkt mit aller Macht, Elohím freudig dankend.</p> <p>Wenn wir all dies tun, werden wir die Art Leben leben, die Josef in all seinen Jahren gelebt hat, ein geistliches und mit der Gegenwart Elohíms erfülltes Leben.</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 09:09:22 -0300</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>PARASCHÁH 8: WA'ISCHLÁCH / וַיִּשְׁלַח / UND ER SCHICKTE</title>
			<link>https://beitshalom.org/index.php/articulos/las-parashot/deutsche-parashot/item/705-paraschah-8-wa-ischlach-und-er-schickte</link>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedIntroText"><h4 class="null" style="text-align: center;">DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA</h4> <h1 class="h1" style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">PARASCHÁH 8</span><br /><span style="color: #ff0000;">WA'ISCHLÁCH / וַיִּשְׁלַח&nbsp;/ UND ER SCHICKTE</span></h1> <h4 class="h4" style="text-align: center;">19. TAG DES 9. MONATS DES JAHRES 5781<br />5&nbsp;DEZEMBER 2020</h4> <h4 class="h4" style="text-align: center;">Torahlesung: Be'Reschít/ Angelegenheiten/ „1.Mose” 32,4&nbsp;– 36,43<br />Haftaráh: Hoschíah/ Hosea&nbsp;11,7&nbsp;– 12,12</h4> <p style="text-align: center;"><strong>Von Julio Dam<br />Messianisch Renovierter Rebbe<br />(aus dem Spanischen übersetzt von MK)</strong></p> <p><strong>Copyright © 2020 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. NICHTS VON DEM, WAS AUF UNSERER WEBSITE VERÖFFENTLICHT WIRD DARF ZUM VERKAUF AUSGEDRUCKT WERDEN, AUCH NICHT IN EINEM ANDEREN LAND.</strong></p> <p><span style="color: #ff0000;">Be‘Reschít/ Am Anfang/ „1.Mose” 32,10:</span> <em>„Und dann sprach Jaaqov: Elohím meines Vaters Avrahám und Elohím meines Vaters Itzcháq, ADONÁI….“</em></p> <p style="text-align: center;"><strong>KOMMENTAR DER PARASCHÁH</strong></p> <p style="text-align: center;"><span color="#ff0000" style="color: #ff0000;"><span size="4" style="font-size: large;">REGELN, UM ERFOLGREICHER ZU BETEN</span></span></p> <p></div><div class="K2FeedFullText"></p> <p>Das Gebet scheint uns messianischen Juden ein gut bekanntes Thema. In unserer christlichen Vergangenheit haben wir uns ausgiebig damit befasst. Doch obwohl das Thema sehr umfassend ist und nicht nur einen Artikel wie diesen rechtfertigt sondern ganze Bücher, werden wir hier versuchen, uns auf das zu konzentrieren, was man uns höchstwahrscheinlich noch NICHT beigebracht hat. Meiner Meinung nach hätte das Gebet immer schon ein inniger Dialog mit ADONÁI (durch Ieschúa und mit dem Heiligen Geist/ Rúach ha‘Qódesch in uns) sein sollen, eine Unterhaltung unter besten Freunden. Das ist es jedoch selten. Was man uns stattdessen beigebracht hat ist ein Monolog - was ich persönlich gern „die Einkaufsliste“ nenne, d.h., wir bitten und bitten und bitten, als wäre Elohím ein Verkäufer an der Theke. Ich sage hier nicht, dass es falsch ist, Elohím zu bitten. Der ERNEUERTE BUND („N.T.“) sagt uns nämlich das Gegenteil. Was ich hier betonen möchte ist, dass es etwas viel, viel besseres gibt, eine viel bessere Art, das Gebet zu sehen als nur ein Herunterleiern unserer Interessen und Wünsche. Viel besser ist, das Gebet als einen Dialog mit dem Schöpfer des Universums zu verstehen, DER LIEBEND GERNE MIT UNS REDET und der möchte, dass wir ebenso gerne mit Ihm reden. Wenn wir diesen Satz aufmerksam und mit dem Herzen, statt nur mit dem Verstand gelesen haben, dann haben wir uns sicherlich auf die ESSENZ des Gebets konzentriert (den Dialog), statt auf das Äußere, den ANSCHEIN (den Wunschzettel-Monolog).&nbsp;</p> <p>Beten sollte das allmorgendliche Gespräch zwischen Freunden sein (was es jedoch leider selten ist!), in der Ruhe und Intimität unseres Geistes mit dem Geist/ Rúach Elohíms. Wenn auch nur ein Leser dieser Parascháh diese Ebene erreicht (bei dem dies noch nicht der Fall ist), dann reicht das, mich darüber zu freuen, sie geschrieben zu haben… und Elohím ganz sicher auch. (Dieses Thema behandeln wir ausführlicher in unserem Buch „Cómo ser amigo de Elohím“ / “Elohíms Freund werden“ (auch in englisch erhältlich über Amazon <a href="http://www.amazon.de/How-Become-Eloh">http://www.amazon.de/How-Become-Eloh</a>íms-Friend-Julio-ebook/dp/B00OGKQA54).&nbsp;</p> <p>Der Monolog dagegen, den wir „Gebet“ nennen, ist wie eine Ehe in der einer der Ehepartner redet und redet und in 50 Jahren Ehe vom anderen nie auch nur ein Wort zur Antwort bekommt! Was für eine Ehe ist das?! Und dieser Vergleich ist absolut gültig für unsere Beziehung zu Elohím-Vater. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass wir als messianische Juden (weil wir Ieschúa als Elohím angenommen haben) das große Vorrecht haben, den Heiligen Geist/ Rúach ha‘Qódesch in uns zu haben. Dadurch KÖNNEN wir diesen Dialog haben und beginnen, dieses GROSSE Vorrecht und diesen Segen/ Bracháh, den Elohím uns gibt, wertzuschätzen. Viele von uns nutzen dies jedoch nicht, sei es aus Unwissenheit oder Trägheit oder aus sonstigen Gründen.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">EINIGE HINDERNISSE BEIM BETEN</span></p> <p>Abgesehen von dieser innigen Beziehung - dieser täglichen Konversation, die das Höchste ist, was wir anstreben können - gibt es Hindernisse, die ein gutes Gebet oder Konversations-Gebetsleben behindern. Diese wollen wir nun hier ansprechen. Viele klagen öffentlich oder privat darüber, dass ihre Gebete nicht erhört werden und fangen an, Elohím zu beschuldigen. Und viele verlassen Ihn definitiv, um nie mehr zurückzukehren, nur weil ein Herzenswunsch nicht erfüllt worden ist. Es sind wenige, die sich überhaupt dafür interessieren, WARUM ihr Gebet nicht erhört wurde.&nbsp;</p> <p>Das erste große Hindernis ist: Sünde. In Ieschaiáhu/ Jes.51,1-2 sagt Elolhím uns, dass Sünde die große „Berliner Mauer“ ist, die Seine Kinder von Ihm trennt. Vielen mag dies nicht bewusst sein, oder aber sie schenken dem absichtlich keine große Beachtung. Doch wir sündigen möglicherweise in Bereichen, in denen Elohím keine Sünde erlaubt, beispielsweise ein verhärtetes Herz, nicht vergeben wollen, Stolz, Zorn, Lüsternheit, Ehebruch, stehlen, usw.&nbsp;</p> <p>In Sprüche/ Mischléi 28,9 steht: „Wer sein Ohr abwendet vom Hören auf Seine Toráh, sogar dessen Gebet ist ein Greuel.“ Dieser Vers sagt ganz klar, dass Elohím unser Gebet in solch einem Fall nicht erhören wird, Er wird es hören aber nicht antworten, weil wir nicht auf Seine Toráh, Seine Gebote/ Mitzwót, hören wollen, die uns sagen, was wir tun oder unterlassen sollen. &nbsp;</p> <p>Ein zweites Hindernis ist: verkehrt zu beten. Elohím wird kein Gebet befürworten, das NICHT Seinem souveränen Willen entspricht. Punkt! Egal wieviel wir beten oder fasten, wenn Er beschlossen hat, dass das, was wir erbitten, NICHT für uns bestimmt ist, dann können wir beten bis wir (aus Sauerstoffmangel) blau anlaufen, wir werden trotzdem nicht erhalten worum wir beten. Wir sollten also zu unserem Besten lernen, EFFIZIENT zu beten. Das wirksamste Gebet, das effizienteste, ist jenes, das Elohím uns geben will, das Sein Wille ist. Anders ausgedrückt: Die wirksamste Art zu Beten ist, zuerst HERAUSZUFINDEN, was Elohím für uns wünscht, und dies dann zu ERBITTEN. Und Er wird es uns sofort geben! Warum? Weil es schon der Wille Elohíms WAR bevor wir es erbeten haben. In Jaaqóv/ Jakobus 4,3 lesen wir: „Und selbst wenn ihr bittet, bekommt ihr nicht, weil ihr falsch bittet, um eure eigenen Wünsche zu befriedigen.“ In anderen Worten, Jaaqóv warnt uns davor, nicht nach unseren eigenen Wünschen zu beten, und dass Elohím uns unsere Wünsche NICHT erfüllen wird, wenn wir weiterhin so bitten.&nbsp;</p> <p>Das dritte Hindernis ist: nicht zu vergeben. In Markus/ Meír 11,25-26 heißt es: „Und wenn ihr betet, vergebt zuerst jedem, gegen den ihr etwas habt, damit euer Vater in den Himmeln/ Avíchem she‘ba‘Schamáim auch euch eure Sünden vergeben kann. Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird euch euer Vater, der in den Himmeln ist/ Avichem she‘ba‘Schamáim, eure Sünden auch nicht vergeben.“ Eines der ersten Dinge, die wir beim morgendlichen Gebet also tun sollten ist, JEDEN TAG unseren Feinden zu vergeben: jenen, die gegen uns beten; jenen, die uns beleidigt, gekränkt, bestohlen oder auf die eine oder andere Art und Weise geschadet haben. Das ist nicht einfach, besonders wenn der Schaden groß ist und die Wunden auch Jahre später noch weiterblutet. Es ist jedoch unsere Pflicht und ein VORTEIL, um von unserem Vater in den Himmeln/ Avinu she‘ba‘Schamáim erhört zu werden. Wir sollten ausharren und &nbsp;darum flehen, dass unser Herz erweicht werde, um jenen vergeben zu können, die uns verletzt oder geschadet haben, bis der Wunsch zu vergeben kommt und unsere Beziehung zu Elohím wiederhergestellt ist. Außerdem sollten wir jene, die uns Schaden zugefügt haben, täglich segnen.&nbsp;</p> <p>Ein viertes und letztes Hindernis ist Nachlässigkeit, Trägheit. Wenn wir zu faul sind, unser Gebetsleben aufrecht zu erhalten, wie Moschéh (Mose) seine erhobenen Händen erschafften, die er empiorhielt damit Israel siege, dann verdienen wir den Sieg auch nicht und werden ihn nicht erlangen. Es gibt viele Gläubige, die beten, aber ansonsten im Physischen keinen Finger krümmen, damit das, was sie erbeten zustande kommt. Es geschieht natürlich nichts. Vor und nach dem Beten, sollen wir TUN, handeln. Elohím wird nicht unsere Arbeit tun. Er wird uns jedoch helfen. Elohím wird nicht unseren Teil tun. Er wird uns jedoch anschieben, damit es gelingt. Wir sollten darum (wenn wir träge sind) im Gebet Elohím darum bitten, dass Er diese Sünde von uns nimmt, die großen Schaden bei uns anrichten kann.&nbsp;</p> <p><span style="color: #ff0000;">WIRKSAMER BETEN</span></p> <p>Jetzt, wo wir wissen, was zu unterlassen ist, wollen wir einige grundsätzliche Faktoren eines wirksamen Gebets beleuchten.&nbsp;</p> <p>Der 1. Faktor ist die Körperhaltung. Wir haben gelernt, stehend und mit gesenktem Kopf zu beten, ein Makel des Protestantismus, den wir ablegen sollten. Unser einziger sicherer und vertrauenswürdiger Leitfaden sollte der TANÁCH (die Heilige Schrift) sein. Sehen wir uns einmal in Dan.6,10 an, wie Daniel betete: „Als nun Daniel erfuhr, dass das Edikt unterschrieben war, ging er in sein Haus. Und das FENSTER GEN JERUSALEM in seinem Zimmer war offen. Und er KNIETE NIEDER AUF DEN KNIEN dreimal am Tag, und betete und dankte vor seinem Elohím, ganz wie er vordem zu tun pflegte.“&nbsp;</p> <p>Hier haben wir gleich mehrere Schlüsselpunkte: der erste ist die Richtung, in die wir beten. Wir sollten, soweit möglich, Richtung Jerusalem/ Iruschaláim/ יְרוּשָׁלִַם beten, wo der Tempel des Königs Salomo/ Schlomóh stand (für Paraguay bedeutet das Richtung West-Nord-West, für Deutschland: West-Süd-West). Der zweite Schlüsselpunkt ist die Körperhaltung: kniend, mit der Stirn auf dem Boden, als Zeichen absoluter Unterordnung unter den Willen Elohíms, die Position eines Sklaven, wie wir in Römer 1,1 lesen: „Schául/ ‘Paulus‘, SKLAVE Ieschúas…“ Ein Sklave hat weder einen eigenen Willen, noch eigene Wünsche, noch eigene Ambitionen, er arbeitet einfach nur für seinen Herrn und Meister. Und das spiegelt sich in dieser Haltung wider. Von dem Augenblick an, da wir all jene Dinge unser eigen nennen, sind wir nicht mehr Sklaven, außer vom Feind, der uns manipuliert wie es ihm passt und uns dazu bringt, genau das Gegenteil vom Willen Elohíms für unser Leben zu tun. Es gibt Gläubige, die ihres Stolzes halber große psychologische Probleme haben, kniend zu beten, obwohl sie dies nicht einmal sich selbst gegenüber zugeben würden. Und dies ist ein weiterer Hinweis darauf, wie wichtig die Körperhaltung ist.&nbsp;</p> <p>Einen weiteren Hinweis zur Körperhaltung beim Beten finden wir in 1.Könige/ Melachím Álef 8,22, wo der König Salomo/ Schlomóh ha‘Mélech „seine Hände hob gen Himmel und sprach…“ Dies ist eine weitere Bestätigung, dass Elohím oben ist, nicht unten! Viele von uns haben dagegen gelernt, beim Beten auf den Boden zu schauen. Unsere Hände zeigen und symbolisieren unsere Auffassung und unseren Wunsch der Einheit mit Elohím, genau wie bei den König Salomo/ Schlomóh ha‘Mélech.&nbsp;</p> <p>Der 2. Faktor für ein effizientes Gebet ist: um Vergebung bitten und unsere Sünden, die unserer Familie und unserer mesianischen/ messiansch-renovieren Synagoge bereuen und Buße tun. Dieses um-Vergebung-bitten und Bereuen birgt in sich die Absicht/ Kawanáh, in dem Bereich NICHT wieder zu sündigen, sonst wäre es ja Elohím spotten. Unser Herz muss berührt werden und von Reue erfüllt sein über jene Sünden, die uns bewusst sind, und jenen, die uns NICHT bewusst sind. Wir dürfen den Heiligen Geist/ Rúach ha‘Qódesch darum bitten, uns letztere zu zeigen. Dies reinigt den Weg zum Palast/ Heichal ADONÁIs, damit wir in wahrer Heiligkeit/ Qeduscháh zu Seinen Füßen sein können.&nbsp;</p> <p>Der 3. Faktor, um viel wirkungsvoller zu beten ist: vor ADONÁI, unserem Vater/ Av und König/ Mélech zu tanzen. Wir wissen, dass König David/ David ha‘Mélech bekannt dafür war, vor ADONÁI zu tanzen, und dass seine Frau kinderlos blieb, weil sie ihn kritisierte und sich darüber lustig gemacht hatte. Vor etlichen Jahren hatte ich ein Problem und bat ADONÁI um Anweisung. Er gab sie mir. Ich führte sie aus und nichts geschah. Ich bat um weitere Instruktionen, Er gab sie mir, und nichts geschah. Dies wiederholte sich genau neun mal, ohne Resultat. Beim zehnten Mal, als ich fragte, sagte Er zu mir: „Tanz für Mich!“ Ich tat es und das Problem verschwand sofort. Dann sagte ADONÁI zu mir: „Ich wollte dich eine Lektion lehren, die du nicht mehr vergisst.“ Natürlich habe ich sie nicht vergessen! Neun Waffen, die Elohím mir gegeben hatte taugten gar nichts - nur der Tanz für Ihn! Wie sollte ich das jemals vergessen? Das bedeutet nicht, dass das Tanzen JEDESMAL, wenn wir ein Problem haben, die Lösung sein wird. Das ist es nicht, weil eine der oben erwähnten oder andere nicht erwähnte Hindernisse da sein könnten. Es können andere, stärkere Arten von Hindernissen, wie etwa Flüche oder gar Zauberei da sein. Oder das Problem ist der Wille Elohíms, weshalb es mit Tanzen nicht verschwinden wird. Wir können jedoch mit Emunáh/ Glauben bestätigen, dass der Tanz für Elohím prozentual gesehen meist sehr effizient ist. (Siehe dazu auch unser opben schon erwähntes Buch „Cómo Ser Amigo de Elohím“)</p> <p>4. Von geistlicher Kriegführung sprachen wir schon in früheren Paraschót. Dies ist eine sehr starke Waffe, die jede Synagoge haben sollte und täglich gegen die Angriffe angewand werden sollte und zum Schutz ihrer Rabbiner und Autoritäten und Gemeinden. Die Waffen des Feindes/ ha‘satáns gegen uns sind jedes Mal stärkere und ihre Macht wird weiter anwachsen bis zum Ende dieser letzten Tage/ Iomím ha’Qétz. Und wir sollten auf den Kampf vorbereitet sein – oder wir werden sterben und als messianische Synagoge untergehen oder auf Abwege geraten, wie es in vielen Fällen schon geschieht. In unseren Seminaren lehren wir die Synagogen, mit sehr starken geistlichen Waffen zu kämpfen, gegen jede Opposition, die gegen sie kommt. Und deshalb stehen wenigstens wir noch bis heute und werden (Baruch ADONÁI!) auch weiterhin fest stehen.&nbsp;</p> <p>5. Für uns messianische und messianisch-renovierte Juden gibt es noch eine weitere Gebets-Strategie: das Beten in geistlichen Sprachen/ Tzafót, das für Juden, die nicht an Ieschúa glauben oder für jene Gläubigen, die nicht an die geistlichen Sprachen/Tzafót glauben, nicht bereitsteht. Wer noch nie in geistlichen Sprachen/Tzafót gebetet hat, sollte beginnen es einzuüben. Dies ist eine weitere mächtige Gebetswaffe für schwierige Probleme. Warum wir das sagen? Weil wir oft – wenn nicht immer – keinen blassen Schimmer davon haben, worin das Problem nun wirklich besteht, das uns niederdrückt. Außerdem führt der Widersacher/ ha‘satán uns in die Irre und betrügt uns, indem er uns das Gegenteil vorgaukelt. Und dies ist eine weitere Falle in die wir fallen, und weshalb wir jedes Mal weiter davon entfernt sind, das Problem zu lösen. Die Lösung liegt im Beten in geistlichen Sprachen/ Tzafót, denn der Geist/ Rúach ist es, der betet, nicht wir. Er ist es, der an unserer Stelle fleht. Er weiss, was Er sagen muss und was genau wir brauchen. So ist der Sieg nahe.&nbsp;</p> <p>6. Eine andere Regel, die wir betonen ist: mit wachsendem Vertrauen/ Bitachón/ בטחון beten, damit unser Gebet erhört wir. In Matth.21,22 heißt es: „Alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet (wenn ihr Vertrauen habt und nicht nur eine wage Hoffnung auf Erhöhung), werdet ihr's empfangen.“ Vertrauen erwächst aus Erfahrung. Wenn Er uns schon einige Male geantwortet und von verschiedenen Krankheiten geheilt hat, dann ist es jedes Mal leichter, zu vertrauen, weil wir schon wissen, wie Er mit uns umgeht. Gepriesen sei Er!/ Barúch Hú! Leicht gesagt, aber schwer zu erfüllen. Aber das ist nur, weil wir keine Erfahrung mit Elohím gehabt haben, dass Elohím unsere Gebete erhört hat. Wenn wir einige Male die Erfahrung gemacht haben, wird unser Glaube/ Emunáh wachsen, bis wir ohne mit der Wimper zu zucken glauben!&nbsp;</p> <p>7. Eine weitere Regel wirksamen Gebetes, die wir empfehlen ist: die Gebote halten. In 1.Joh.3,24 steht: „Und wer Seine Gebote hält, der lebt in Elohím und Elohím in ihm.“ Seine Gebote zu halten gibt uns eine zusätzliche Waffe: den Gehorsam. - Die Gebote Ieschúas sind, wenn wir es genau betrachten, selbstverständlich dieselben wie die des Vaters, da sie EINE Person sind, nicht drei. – Seinen Geboten zu gehorchen ist nicht einfach, deshalb werden sie nicht gehalten. Es ist jedoch die Folge des Glaubens. Hebräisches Denken steht griechischem Denken diametral entgegen. Dies ist einer der Gründe, warum der Widersacher/ ha‘satán die hebräischen Urschriften des Erneuerten Bundes hat verschwinden lassen, und uns (mit Ausnahme vom Matthäusevangelium) nur griechische Kopien gelassen hat. Griechische Sprache und Kultur ist statisch: „SEIN”. Hebräisch ist dagegen ist dialektisch: “WERDEN”, was viel schwieriger und dynamischer ist. Mit Elohím ist alles dynamisch, nichts ist statisch. In hebräisch kann man nicht sagen: „ICH BIN“. Alles ist in permanenter Veränderung. Dies stört den Widersacher/ ha‘satan sehr, und deshalb hat er sich die Arbeit gemacht, jeden Beweis des Hebräischen und sein Studium verschwinden zu lassen. Und für etwa 2000 Jahre wurde das Studium von Griechisch betont. Die Gebote verändern uns, sie machen uns zu dem Menschen, der wir nach dem Willen Elohíms werden sollen, nach und nach, „jeden Schabbát“ ein wenig mehr, wie wir in Apg.15,21 lesen können – obwohl scheinbar niemand diesen Vers jemals verstanden hat. Schabbát be’Schabbatót/ בְּשָׁבָּתּוֹתּ &nbsp;שָׁבָּת/ ein Schabbát nach dem anderen lernen wir, Seine Gebote zu halten und das verändert uns mit der Hilfe des Heiligen Geistes/ Rúach ha‘Qódesch in unserem Geist, wenn wir Ihn wirken lassen, in die von Elohím gewollte Richtung.&nbsp;</p> <p>8. Eine Waffe, die wir empfehlen, NUR AUF ANORDNUNG ELOHÍMS anzuwenden ist: das Fasten. Man hat uns (falsch) angewöhnt, wegen jedem Problem zu fasten. Das ist falsch, oder besser gesagt: es ist oft nutzlos &nbsp;(wie vieles, was man uns beigebracht hat). Fasten ist nur mächtig, wenn es von Elohím ANGEORDNET ist. Dann ist es wirksam, dann befreit es uns vom Fleisch, und wir können uns auf die anderen geistlichen (in dieser Parascháh erwähnten) Strategien konzentrieren. Fasten Sie jedoch nie automatisch, einfach weil Sie es sich im Christentum angewöhnt haben. Dies ist aber nur unser Rat, da wir nicht die Autorität haben, mehr zu sagen, als nur den Rat zu geben.&nbsp;</p> <p>Da wir von Autorität reden, möchte ich abschließend kurz auf dieselbe zu sprechen kommen. Elohím wirkt in einer Befehlskette. Zuoberst ist Elohím selbst, dann kommt der messinaische Rebbe, dann die Menschen in der Synagoge, die Ihm anvertraut sind, der Familienvater, die Mutter und die Kinder. Dies ist die Befehlskette. Irgendeinen dieser Ränge zu überspringen ist Sünde und nutzlos und gefährlich. Wir wollen ein Beispiel geben, das sich oft zuträgt: Jemand neues kommt und bittet um Gebet. Wenn wir in der geistlichen Sphäre sehen was los ist, wissen wir schon, was zu tun ist. Das Problem ist, dass die Person, die um Gebet gebeten hat, Mitglied einer anderen Gemeinde oder messianischen Synagoge ist! Elohím verbietet uns, uns einzumischen, und hier zu beten und zu befreien oder diesem Besucher das Problem zu entfernen, weil dieser Besucher SEINE GEISTLICHE AUTORITÄT HAT: seinen Pastor oder messianischen Rébbe. Dieser Besucher muss seine eigene geistliche Autorität um Hilfe bitten, nicht uns, die wir nicht die erforderliche Autorität haben. Jede messianische Synagoge sollte sich nach dieser Befehlskette richten. Die Synagoge, die sich nicht danach richtet, ist in schwerer Sünde und setzt sich schlimmen Problemen aus, da sie außerhalb der Befehlskette handelt. Und das bringt sie in Gefahr vor dem Feind/ ha‘satán, der so mit ihr tun kann was er will, da sie sich nicht an die Spielregeln gehalten hat.&nbsp;</p> <p>Wir hoffen, Ihr Gebet, lieber Bruder, liebe Schwester in ADONÁÍ, verbessert sich maßgeblich mit diesen einfachen aber mächtigen Gebetsregeln.</p></div>]]></description>
			<author>correccion@deusuarios.com (Julio Dam)</author>
			<category>Deutsche Parashot</category>
			<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 08:07:11 -0300</pubDate>
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